THQ: Insolvenzvorgang abgeschlossen, Darksiders und Red Faction gerettet

von Dennis ter Horst (23. April 2013)

Die Auktionsverhandlungen rund um den insolventen Hersteller THQ sind nun offiziell zu Ende und alle verbliebenen Marken haben einen neuen Besitzer gefunden.

Laut dem abschließenden Dokument zur Auktion hat sich Entwickler Gearbox für 1,35 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 1 Millionen Euro) die Rechte an Homeworld gesichert.

Den größten Fang macht allerdings Nordic Games. Für 4,9 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 3,7 Millionen Euro) holt sich der Hersteller die Rechte folgender Marken ins Haus:

Im Fall von Marvel Super Hero Squad und Supreme Commander hat sich Nordic Games also lediglich die Vertriebsrechte gesichert.

Bereits in der ersten Auktionsrunde wechselten einige Marken und Entwicklerstudios den Besitzer. Crytek kaufte zum Beispiel das Entwicklerstudio Vigil Games, das sich für die Darksiders-Reihe verantwortlich zeichnet.

Da die Rechte an Darksiders nun jedoch bei Nordic Games liegen, wird es unter Vigil Games keinen neuen Ableger der Serie geben.

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Der Insolvenzfall THQ

Bereits im Vorfeld der finalen Auktionsrunde war klar, dass es um die 100 Interessenten für die letzten Restbestände gab.

Ende 2012 musste der Hersteller THQ die Insolvenz anmelden. Somit sind nach knapp vier Monaten alle Marken und Studios verkauft und der Insolvenzvorgang abgeschlossen.

Wie es nun aber mit den ehemaligen THQ-Mitarbeitern und den vielen verkauften Spieleserien unter neuer Leitung weitergeht, bleibt abzuwarten.

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