Diablo 3: Spielerverbannung endet mit Spende für kranke Kinder

von Frank Bartsch (13. Mai 2013)

Durch eine neue Version für das Auktionshaus von Diablo 3 hat sich ein Fehler eingeschlichen. Diverse Spieler nutzten diese Lücke, um unerlaubt davon zu profitieren. Entwickler Blizzard hat diese nun gebannt und den Schaden aus der Aktion für wohltätige Zwecke gespendet.

Insgesamt 415 Spieler nutzten die fehlhafte Spielmechanik aus, wie Blizzards Produktionschef John Hight über den firmeneigenen Blog mitteilt. Somit gelangten sie schnell an große Mengen Gold. Da ihr in Diablo 3 Gegenstände, die ihr im Spiel für Gold kauft, im Echtgeld-Auktionshaus versteigern könnt, konnten sich die Nutzer so illegaler Weise berreichern.

Blizzard hat das Problem mittlerweile im Griff. Die identifizierten Schummler sind nun je nach Schwere des Vergehens entweder vollkommen vom Spiel gesperrt oder müssen mit zurück gesetzten Konten leben. Das Unternehmen drohte bereits im Vorfeld drakonische Strafen für Schummler bei Diablo 3 an.

Die unrechtmäßig erworbenen Gewinne hat Blizzard gesammelt und an das Children's Miracle Network Hospital gespendet. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitsorganisation, die Therapien für kranke Kinder und die nötigen Geräte für Krankenhäuser bezahlt. Diablo 3 ist seit 2012 für PC erhältlich. Eine Konsolenfassung steht noch in der Entwicklung.

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