Xbox One: Patent auf Zuschauer-Überwachung, neues Kinect auch für Windows

von Rüdiger Steidle (25. Mai 2013)

Dass die neue Xbox One nur mit aktivierter Kinect-Kamera funktioniert, haben wir euch ja bereits dargelegt. Das lässt einen älteren Patentantrag von Microsoft nun in neuem Licht erscheinen.

Darin beschreibt der Xbox-Hersteller eine Methode, die Nutzerzahl von audiovisuellen Inhalten mithilfe einer Kamera oder eines vergleichbaren Geräts zu ermitteln und Maßnahmen einzuleiten, sollte die Nutzerzahl eine festgelegte Grenze überschreiten.

Das könnte beispielsweise bedeuten, dass Kinect überprüft, wie viele Zuschauer einen Leihfilm bei Xbox Live sehen. Im Zweifelsfall könnte daher ein Start verweigert oder höhere Gebühren veranschlagt werden.

Entsprechende Pläne sind zwar derzeit nicht bekannt, aber zumindest die Möglichkeit will sich Microsoft patentieren lassen.

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Xbox One Kinect Windows

Unterdessen hat der Hersteller aus dem amerikanischen Bundesstaat Washington auch eine Kinect-Variante für Windows-Rechner angekündigt.

Diese verfügt über die gleiche technische Ausstattung wie die Version für die Xbox One, erscheint aber voraussichtlich erst 2014. Kinect für Windows soll sich nicht nur in Spielen nutzen lassen, sondern vor allem auch zur Steuerung von Anwendungen wie 3D-Modellierung oder Bildbearbeitung.

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