Xbox One: Microsoft über Datenschutz, Internetanbindung und Gebrauchtspiele

von Frank Bartsch (07. Juni 2013)

Mehrdeutige Aussagen rund um Datenschutz, Umgang mit Gebrauchtspielen und auch Anbindung an das Internet sorgten für Verwirrungen und Spekulationen bei der Xbox One. Um diesem ein Ende zu bereiten meldet sich Microsoft nun selbst zu Wort.

Und hier die einzelnen Stellungsnahmen kompakt zusammengefasst:

Anbindung an das Internet

Microsoft berichtet, dass ihr zwar nicht dauerhaft online sein müsst, doch die Xbox One sollte mindestens einmal in 24 Stunden mit dem Internet verbunden sein. So verspricht das Unternehmen aber, dass Inhalte ständig auf dem aktuellen Stand seien. Im Hintergrund werden aber auch immer Lizenzen geprüft. Wer über die Cloud spielen möchte muss sowieso ständig online sein.

Solltet ihr mit eurem Benutzerkonto auf einer anderen Konsole spielen, so müsste diese Konsole allerdings stündlich Internetzugang haben.

Datenschutz

Da die Xbox One nur in Zusammenarbeit mit Kinect funktioniert, befürchteten Kritiker bereits durch die Kamera überwacht werden zu können. Microsoft stellt klar, dass Kinect zumindest "pausieren" könne. Eine Komplettabschaltung von Kinect findet keine Erwähnung. Doch Microsoft betont, dass Gespräche weder aufgezeichnet noch hochgeladen werden.

Doch der Konzern hält auch an der Aussage fest, dass gewisse Funktionen der Konsole nur im Zusammenspiel mit Kinect funktionieren.

Umgang mit Gebrauchtspielen

Bereits gekaufte Spiele könnt ihr mit eurem Benutzerkonto auf einer fremden Konsole spielen. Ihr könnt Spiele sogar ausleihen, wie Microsoft erklärt. Doch ihr könnt diese an genau einen Freund mit einer anderen Konsole ausleihen. Dieser muss aber mindestens 30 Tage lang in eurer Freundesliste stehen. Microsoft betont aber, dass diese Leihfunktion nicht gleich zu Verkaufsbeginn zur Verfügung steht.

Bis zu zehn Familienmitglieder können übrigens die gleichen Inhalte wie ihr spielen, wenn ihr eure Spielbibliothek mit ihnen teilt. Wie das im Detail aussehen wird bleibt abzuwarten.

Eine echte Gebrauchtspielsperre gibt es global nicht für die Xbox One. Microsoft legt dieses Thema in die Hände der Spielhersteller. So obliegt es den Spielherstellern Gebühren zu verlangen oder durch andere Mechanismen eine Weitergabe der Datenträger einzuschließen.

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Das gibt es von der Xbox One zu sehen

Viele weitere Infos zur Xbox One erfahrt ihr im Blickpunkt ("Xbox One: So sieht die neue Konsole von Microsoft aus").

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