Nintendo: Kulturelle Unterschiede sind schuld an Regionalsperre

von Isabel Wieja (04. Juli 2013)

Nintendos Präsident Satoru Iwata äußert sich zu den Regionalsperren von 3DS und Wii U.

Damit antwortet er direkt auf die Petition gegen Regionalsperren auf Nintendo-Geräten, die einige Spieler ins Leben gerufen haben. Laut Iwata hängt Nintendos Politik von den Beschränkungen und Gesetzen der einzelnen Länder ab.

"Es gibt verschiedene Regionen in der Welt und jede davon hat ihre eigenen kulturellen Freigaben und Einschränkungen sowie unterschiedliche Altersfreigaben. Es gibt immer Dinge, die wir in jeder Region beachten müssen. Das könnte im Gegensatz zu der Idee stehen, dass Spieler auf der ganzen Welt die Freiheit wollen, zu spielen, was auch immer sie möchten", erklärt Iwata.

Iwata gibt zu Bedenken, dass Nintendo nicht das einzige Unternehmen mit einer solchen Herangehensweise ist. "Ich hoffe, Videospiel-Liebhaber können verstehen, dass die Industrie nicht ausschließlich aus geschäftlichem Eigennutz so handelt. Es gibt Gründe dahinter."

Nintendo bleibt also seiner Politik treu. Einzige Ausnahme stellen hier wohl der originale Nintendo DS und der DS Lite dar, die bekanntlich regionalfrei sind.

Im Moment hat Nintendo mit den schlechten Absatzzahlen der Wii U zu kämpfen. Das soll sich voraussichtlich 2014 ändern, wenn neue, hauseigene Spiele für Wii U auf den Markt kommen.

Was haltet ihr von der Angelegenheit? Legt ihr großen Wert auf eine regionalfreie Konsole?

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