Xbox Live: Microsoft will Stinkstiefel einsperren

von Rüdiger Steidle (04. Juli 2013)

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Microsoft will Xbox-Live-Nutzer, die durch schlechtes Benehmen in Mehrspielerpartien auffallen, künftig isolieren und zusammen mit anderen Miesepetern in abgeschottete Partien stecken. Das erklärt Microsofts Produktmanager Mike Lavin im Interview mit der britischen Ausgabe des offiziellen Xbox-Magazins.

Bislang hat Microsoft im "Xbox Live"-Netzwerk versucht, derartige Stinkstiefel mithilfe eines Rufsystems zu kontrollieren und ihnen schlimmstenfalls den Zugang zu sperren, wenn sich Beschwerden häufen.

Für die Xbox One will Microsoft die Spielerreputation genauso wichtig machen und so prominent darstellen wie den Gamerscore.

Wer freundlich ist und seinen Mitspielern hilft, soll Lob und Punkte ernten, im Rang aufsteigen und sich vielleicht sogar Belohnungen bei Xbox Live verdienen. Wer dagegen andere Teilnehmer beleidigt, absichtlich Teamkameraden über den Haufen ballert oder beschummelt, wird langfristig durch das lernfähige Rufsystem isoliert.

"Wenn die Leute konstant ihre Mitspieler nerven, werden sie eben mit anderen Xbox-Nutzern zusammenspielen, die ebenfalls als Übeltäter aufgefallen sind", erklärt Mike Lavin. "Vielleicht gibt es ja solche Nutzer, die sich gerne zu ihresgleichen gesellen. Ich möchte dort allerdings nicht mitspielen."

Ein weiteres Kontrollinsutrument: Der Ruf einer Gruppe ist immer nur so hoch wie der des schlechtesten Mitglieds. So soll der Gruppenzwang auffällige Spieler dazu bewegen, ihr Verhalten zu verbessern.

Die Xbox One könnt ihr bereits bei Amazon für 499 Euro vorbestellen:

Wie steht es um euren Ruf? Findet ihr das gegenwärtige System gerecht? Stören euch Kraftausdrücke im Chat? Hofft ihr auf Besserung? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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