Xbox One: Microsoft reagiert auf Kundenpetitionen

von Rüdiger Steidle (16. Juli 2013)

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In einem Interview übt Microsofts Marc Whitten Selbstkritik an der Kommunikation des Konzerns bei der Vorstellung der Xbox One.

Dabei geht der Produktverantwortliche für Microsofts kommende Konsole auch auf die Reaktionen der Spieler ein. Außerdem äußert er sich zu Kundenwünschen, in denen Spieler gestrichene Ausstattungsmerkmale wie das "Family Sharing" einfordern.

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Das gibt es von der Xbox One zu sehen

"Wir haben festgestellt, dass wir einfach nicht genug [mit den Leuten] geredet und nur unzureichend erklärt haben, wie das System funktioniert. Wir waren zu oberflächlich. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen und werden uns künftig besser um unsere Kunden kümmern", verspricht Whitten im Dialog mit dem Magazin IGN.

Von vielen der ursprünglich kommunizierten Pläne für die Xbox One, wie die regelmäßige Internetverbindung oder den ständig aktiven Kinect-Sensor, ist Microsoft nach heftigen Kundenprotesten wieder abgerückt.

Freilich gibt es inzwischen eine Gegenbewegung, die in einer Petition bei Change.org Microsoft bittet, die gestrichenen Produktmerkmale wieder ins Programm zu nehmen. Zu den Unterzeichnern gehören Gerüchten zufolge allerdings auch eine Menge PlayStation-Fans, die hoffen, auf diese Weise den Erfolg der Xbox One zu schmälern.

Jedenfalls hat Microsoft laut Whitten inzwischen von der Petition Notiz genommen: "Mit dem Offline-Modus wollten wir den Leuten nichts wegnehmen, sondern ihnen die Wahl lassen. Um die Änderungen vorzunehmen, mussten wir zunächst ein paar Sachen streichen, um Zeit zu gewinnen. Wenn aber ["Family Sharing"] etwas ist, dass die Leute wirklich wollen, werden wir einen Weg finden, es zurückzubringen."

"Wir möchten die Xbox One zum Erlebnis für Menschen und ihre Familien machen, und "Family Sharing" ist ein Teil davon. Ein weiteres Beispiel sind unsere Pläne für Xbox Live. Wenn ich eine Gold-Mitgliedschaft abschließe, profitieren auch andere Haushaltsmitglieder von den Gold-Vorteilen."

Über das angesprochene "Family Sharing" sollten ursprünglich Familienmitglieder oder Freunde auf den Besitzer der Xbox One registrierte Spiele ebenfalls zocken können. Allerdings, wie sich später herausstellte, nur in stark abgespeckter Form, quasi eine Art Demo-Modus.

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