Trotz Chips für Xbox One und PlayStation 4: AMD schreibt Verluste

von Rüdiger Steidle (20. Juli 2013)

Trotz Chips für Xbox One und PlayStation 4: AMD schreibt VerlusteTrotz Chips für Xbox One und PlayStation 4: AMD schreibt Verluste

AMD steckt noch immer tief in den roten Zahlen. Im zweiten Quartal 2013 muss der Prozessorhersteller nach Angaben im Geschäftsbericht einen Verlust von rund 29 Millionen Dollar (über 22 Millionen Euro) hinnehmen, trotz leicht gestiegener Umsätze.

Das ist immerhin weniger als noch Anfang des Jahres, als AMD beinahe hundert Millionen Dollar Miese geschrieben hat.

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AMD-Richland

Trotz der schlechten Zahlen zeigt sich AMD-Chef Rory Read zuversichtlich: "Wir erwarten ein starkes Umsatzplus und eine Rückkehr in die Gewinnzone für das dritte Quartal 2013."

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, liefert der Prozessorhersteller doch sowohl die Chips für die PlayStation 4 als auch für den Konkurrenten Xbox One, die beide voraussichtlich gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen. Auch in der Wii U steckt AMD-Silizium.

Im PC-Markt hatte AMD allerdings zuletzt immer weiter an Boden gegenüber dem Erzrivalen Intel verloren und konnte auch im Grafikkartengeschäft nicht zum Mitbewerber Nvidia aufschließen. Die Mobilsparte bereitet AMD ebenfalls Sorgen.

Mehr Infos zur PS4 und Xbox One findet ihr in folgenden Artikeln:

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