Xbox One: Microsoft will "aggressiv" gegen mögliche NSA-Ausspähung vorgehen

von Frank Bartsch (23. Juli 2013)

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Microsoft schaltet sich in die anhaltende Überwachungsdiskussion ein. Das Unternehmen verkündet, dass es entschieden gegen Überwachungsversuche der NSA vorgehen wird. Die Kinect-Kamera soll nicht als Spionage-Instrument genutzt werden können.

"Wir würden auch vor Gericht aggressiv verhandeln, wenn wir gezwungen würden (Kinect für Überwachungen einzusetzen)", erklärt ein Vertreter von Microsoft gegenüber dem englischsprachigen Magazin The Verge.

Dass Kinect Daten sammelt schließt das Unternehmen hingegen nicht aus. Die Sammlung dieser Daten diene allerdings lediglich Vertriebszwecken. Nutzer sollen jedoch anhand einer speziellen Beleuchtung an der Kamera erkennen können, wann Kinect Daten aufnimmt.

Die Frage nach der Datennutzung ist im Rahmen des amerikanischen Spionage-Programms PRISM aufgekommen. Apple, Google, Microsoft und andere Medienkonzerne hatten demnach Daten eigener Kunden der NSA zur Verfügung gestellt.

Microsoft beteuerte jüngst, dass die Datenweitergabe allerdings nur auf "staatliches Verlangen" und "in konkreten Einzelfällen" erfolgte.

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Xbox One Kinect

Microsoft veröffentlicht voraussichtlich in diesem Jahr die Xbox One. Sony veröffentlicht ebenfalls wohl noch 2013 sein eigenes Konsolen-Flaggschiff, die PS4. Wie die Fakten zu PS4 und Xbox One aussehen, zeigt der große Konsolenvergleich.

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