Activision Blizzard erkauft sich in Milliarden-Geschäft mehr Selbständigkeit

von Frank Bartsch (26. Juli 2013)

Activision Blizzard erkauft sich in Milliarden-Geschäft mehr SelbständigkeitActivision Blizzard erkauft sich in Milliarden-Geschäft mehr Selbständigkeit

Die Aktiengesellschaft Activision Blizzard hat eigene Anteile vom französischen Medienkonzern Vivendi abgekauft. Durch das Milliardengeschäft gewinnt das Videospiel-Unternehmen mehr Selbstbestimmung.

Bei dem Rückkauf ging es um insgesamt 8,17 Milliarden Dollar (rund 6 Milliarden Euro). Durch den Abschluss verringert sich Vivendis Anteil an Activision Blizzard von 61 auf 12 Prozent. Dies hat zur Folge, dass Vivendi nun weniger Einfluss auf die Geschicke von Activision Blizzard hat.

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Nach Angaben des englischsprachigen Magazins Joystiq zahlt Activision Blizzard die Summe aus der Unternehmenskasse. Bobby Kotick, der Chef des Unternehmens, sowie weitere Führungskräfte sind in diesem Fall als eigene Investorengruppe aufgetreten.

Im Vorfeld wurde bereits spekuliert, dass Vivendi schon seit längerer Zeit versucht die Anteile an Activision Blizzard loszuwerden.

Nachdem Activision Blizzard nun erst einmal ordentlich investiert hat, verbucht Konkurrent Electronic Arts aktuell einen millionenschweren Gewinn.

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