Ouya: Die meisten zocken gratis

von Rüdiger Steidle (29. Juli 2013)

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Obwohl die Android-Konsole Ouya bei ihrer Premiere auf Kickstarter einen Riesenerfolg für sich verbuchen konnte (umgerechnet wurden rund 6,4 Millionen Euro eingesammelt), scheinen die meisten Spieleentwickler bislang von den Verkaufszahlen ihrer Programme enttäuscht.

So konnte einer der Vorzeigetitel, Towerfall, nach Meldungen von Gamesindustry.biz bislang lediglich 2.000 Exemplare absetzen. Bei Organ Trail kommen 500 Verkäufe auf über 13.000 heruntergeladene Demoversionen und Get On Top stehen ebenfalls etwa 500 bezahlte Versionen knapp 10.000 Gratisproben gegenüber.

Wie hoch die verkauften Stückzahlen der Konsole selbst ausfallen, darüber schweigt der Hersteller zwar. Alleine über Kickstarter wurden aber mindestens 60.000 Exemplare an den Mann und an die Frau gebracht.

Im Endeffekt bedeutet das, dass die meisten Ouya-Besitzer sich nur mit Demos und Gratisspielen eindecken, bei Vollversionen aber geizen. Laut Ouya-Chefin Julie Uhrman geben nur etwa 27 Prozent der Nutzer Geld für Spiele aus - der Rest zockt gratis.

Das liegt sicherlich auch daran, dass es für Android nun mal eine Menge kostenloser Programme gibt. Die vielen für die Ouya verfügbaren Emulatoren klassischer Spielekonsolen tragen wohl ebenfalls einen Teil dazu bei.

Die Ouya-Macher zeigen sich aber hoffnungsvoll, die Verkaufszahlen steigern zu können. Erst kürzlich hatten sie einen millionenschweren Geldpreis für fleißige Entwickler ausgelobt, um die Anzahl verfügbarer Titel zu steigern.

Weitere Infos zur Ouya und anderen Android-Konsolen findet ihr in folgenden Artikeln:

Tags: Ouya  

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