Cloud-Grafik: So funktioniert die Leistungssteigerung übers Internet

von Rüdiger Steidle (30. Juli 2013)

Cloud-Grafik: So funktioniert die Leistungssteigerung übers InternetCloud-Grafik: So funktioniert die Leistungssteigerung übers Internet

Ein neues Video von der Technikmesse Siggraph zeigt, wie die "Cloud"-Unterstützung der kommenden Konsolengeneration in der Praxis aussehen könnte.

Sowohl Xbox One als auch Playstation 4 sollen Berechnungen teilweise über das Internet auslagern. Das heißt, die Konsole sendet Daten an Microsoft und Sony, wo sie verarbeitet und die Ergebnisse wieder zurückgesandt werden.

Auf diese Weise stehen den Konsolen zumindest theoretisch Leistungsreserven zur Verfügung, die deutlich über die der internen Komponenten hinausgehen.

Allerdings hatten Kritiker angemerkt, dass aufgrund der langen Wartezeiten für die Datenübertragung die Anwendungsmöglichkeiten für die Cloud-Berechnung sehr eingeschränkt seien.

Der untenstehende Film demonstriert nun Cloud-Grafik in Aktion. Die Beleuchtung der Levels wird nicht auf der lokalen Maschine, sondern übers Netz in einem Rechnerpark ausgeknobelt. Und das schnell genug, dass praktisch keine Verzögerung zu sehen ist. Zu sehen ist das im Video nach etwa zwei Minuten:

Das Video stammt zwar von Nvidia-Mitarbeitern, während für die Technik von Xbox One und Playstation 4 der Rivale AMD verantwortlich zeichnet. Dort dürften sich entsprechende Tricks aber ähnlich umsetzen lassen.

Wenn euch die technischen Hintergründe interessieren: Die Macher haben eine ausführliche Arbeit zu ihrer Vorgehensweise veröffentlicht (PDF). Die ist allerdings genau wie die Videodemonstration eigentlich eher für Programmierer und Grafiker gedacht und liest sich entsprechend trocken.

Mehr Infos zur Playstation 4 und Xbox One findet ihr in folgenden Artikeln:

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