Sony HMZ-T3: Spieletaugliches Kopfkino

von Rüdiger Steidle (05. September 2013)

Sony HMZ-T3: Spieletaugliches KopfkinoSony HMZ-T3: Spieletaugliches Kopfkino

Mit dem HMZ-T3 stellt Sony die dritte Auflage der hauseigenen Kinobrille vor. Dabei preisen die Japaner die jüngste Version nicht nur für Filme, sondern ausdrücklich auch für Computerspiele an.

Ähnlich wie bei der Oculus Rift sind in Sonys HMZ-T3 zwei kleine OLED-Bildschirme verbaut. Setzt ihr die Brille auf, habt ihr den Eindruck, als würdet ihr im Kino vor einer riesigen Leinwand Platz nehmen.

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Kopfkino Sonys Videobrillen

Im Gegensatz zur Oculus Rift oder Nvidias "Near-Eye Lightfield Display" ist das HMZ-T3 aber trotz 3D-Funktion kein vollwertiger Datenhelm, da es die Perspektive nicht euren Kopfbewegungen angleicht.

Ein weiterer Nachteil: Die Minibilschirme lösen nur mit 1.280 x 720 Punkten auf. Das war schon beim Vorgänger so, wodurch stets ein leichter Fliegengitter-Effekt den Eindruck trübte.

Hauptsächlich ist das HMZ-T3 dafür gedacht, zuhause oder unterwegs (dank Akku) Filme zu schauen. Dazu könnt ihr jeden Zuspieler mit HDMI-Ausgang und sogar Smartphones via MHL-Anschluss verwenden. Ein eingebauter Kopfhörer liefert währenddessen virtuellen Raumklang.

Sony bewirbt das HMZ-T3 nun auch für Computerspiele. Zwar konnte man auch schon den Vorgänger HMZ-T2 an eine Playstation oder Xbox anschließen, die langsamen Bildschirme sorgten aber bei schnellen Bewegungen für Schlieren und damit für Kopfschmerzen. Das soll in der Neuauflage behoben sein.

Sonys Kopfkino soll im November 2013 erscheinen. Der Preis steht noch nicht fest. Der Vorgänger kostete knapp 700 Euro und damit deutlich mehr als die (eigentlich potentere) Oculus Rift.

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