Steam Family Sharing: Spielesammlung mit Freunden und Verwandten teilen

von Rüdiger Steidle (12. September 2013)

Steam Family Sharing: Spielesammlung mit Freunden und Verwandten teilenSteam Family Sharing: Spielesammlung mit Freunden und Verwandten teilen

Mit "Family Sharing" will Entwickler Valve, Erfinder von Half-Life, euch die Möglichkeit geben, eure Spielesammlung auf Steam mit Freunden und Verwandten zu teilen.

Der Dienst geht voraussichtlich Mitte September 2013 in die Testphase (auf der offiziellen Steam-Seite könnt ihr euch für die Beta bewerben) und später für alle Nutzer verfügbar werden.

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Die besten Spiele auf Steam

Ihr könnt dann entweder ausgewählten Freunden bei Steam Zugriff auf eure Spielesammlung gewähren oder per E-Mail selbst eure Verwandten oder Kumpels um Zugang bitten.

Dabei wird immer eure komplette Mediathek geteilt, nicht nur bestimmte Spiele. Eine Ausnahme sollen auf bestimmte Regionen beschränkte Spiele bilden. Ihr könnt also auf diesem Weg nicht plötzlich amerikanische Versionen spielen. Wie das mit den Altersfreigaben laufen soll, hat Valve bislang nicht erklärt.

Wichtig ist, dass immer nur ein Benutzer gleichzeitig Zugriff auf die Steam-Mediathek hat. Wenn ihr beispielsweise eine Partie Civilization 5 wagen möchtet, aber gerade einer eurer Freunde eines eurer Spiele zockt, wird er benachrichtigt und muss das Programm entsprechend beenden.

Damit unterscheidet sich das "Family Sharing" in der Funktionsweise eigentlich wenig von der bereits bestehenden Option, einfach Benutzername und Passwort weiterzugeben. Allerdings ist das erstens untersagt und zweitens auch riskant.

Allerdings warnt Valve auch bei dem neuen Service davor, nicht vertrauenswürdigen Personen den Zugriff zu erlauben, da Schummlern unter Umständen das Konto gesperrt wird.

Eine weitere Eigenheit des neuen Diensts ist, dass jeder Nutzer seine eigenen Achievements und Spielstände bekommt; diese werden nicht geteilt. Auch können Leihnehmer keine Zusatzinhalte oder andere Erweiterungen für Spiele kaufen, die sie nur ausgeborgt haben.

Ein wenig erinnert "Family Sharing" an Microsofts aufgegebene Pläne gleichen Namens für die Xbox One, nur dass Valve komplette Spiele freigibt und nicht nur Demoversionen.

Eine Übersicht der besten Spiele auf Steam und einen Vergleich mit anderen Download-Diensten findet ihr im Blickpunkt ("Von Steam bis Origin: Erfolgsgeschichte der Download-Dienste").

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