Xbox One: Microsoft wollte Duft-Funktion, Projektoren und Kameras im Controller

von Alexander Wenzel (19. November 2013)

Xbox One: Microsoft wollte Duft-Funktion, Projektoren und Kameras im ControllerXbox One: Microsoft wollte Duft-Funktion, Projektoren und Kameras im Controller

Microsoft hat während der Entwicklung der Xbox One rund 100 Millionen Dollar (circa 74 Millionen Euro) in die Entwicklung des Controllers investiert. Dabei wurde mit teilweise skurrilen Ideen experimentiert. Unter anderem wurde an Controllern mit Projektor und sogar einer Duft-Funktion gearbeitet.

Zulif Alam, Hauptverantwortlicher für Xbox-Zubehör, verrät gegenüber der englischsprachigen Internetseite Venturebeat: "Wir haben viel darüber nachgedacht und hunderte Modelle gebaut. [...] Wir haben uns Konzepte mit Bildschirmen angesehen. Wir haben eine Duft-Funktion hinzugefügt. Wir haben ein paar Prototypen gebaut, die unterschiedliche Gerüchen abgeben. Wenn du durch einen Dschungel gelaufen bist, hast du die Flora gerochen."

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An rund 200 Prototypen für den Controller der Xbox One habe Microsoft gearbeitet. Die meisten davon wiesen jedoch nur minimale Veränderungen bei der Form und Platzierung der Knöpfe auf. Bei anderen haben sich die Entwickler jedoch auch an der Konkurrenz orientiert. Beispielsweise wurden verschiedene Monitore, wie beim Controller der Wii U, in Controller-Prototypen eingebaut.

Allerdings wurden diese Ideen schnell wieder verworfen, da Microsoft der Ansicht ist, dass sich der Spieler voll und ganz auf das Geschehen auf dem Fernseher konzentrieren sollte. Ein Blick auf den Controller wäre nur ablenkend.

Weiterhin hat Microsoft auch mit Kameras und Projektoren im Controller der Xbox One experimentiert: "Das waren einiger unserer extremsten Ideen", meint Alam. "Die Kamera sollte nicht nur erkennen was du machst, sie hätte dich beobachtet und Sachen wie deinen Herzschlag erkannt."

Microsoft orientiert sich am Ende jedoch am bewährten Konzept des "Xbox 360"-Controllers. Viele der Ideen für den Controller der Xbox One waren schlicht und ergreifend zu abwegig oder teuer. Bei der Gestaltung des neuen Controllers waren rund 500 Testpersonen involviert. Die Erfahrung zeige, dass Spieler zu große Abweichungen am bekannten Design ablehnen, da sich ihr Bewegungsapart bereits an das beliebte Konzept des "Xbox 360"-Controllers gewöhnt habe.

Dennoch wird die Xbox One natürlich Innovationen bieten. Kinect 2.0 erkennt nun zum Beispiel die Stimmen von mehreren Personen zur selben Zeit. Auch denken einige Verantwortliche bei Microsoft über plattformübergreifendes Spielen zwischen PC und Xbox One nach.

Die Xbox One erscheint voraussichtlich am 22. November. Ihr könnt sie euch bei Amazon für 499 Euro vorbestellen:

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