Farmville statt echtem Bauernhof: Betrüger räumen 500.000 Euro ab

von Frank Bartsch (06. Dezember 2013)

Eine rumänische Gaunerbande hat offenbar Argrarsubventionen der Europäischen Union ergaunert. Die Unterstützung erhielten sie für ihren virtuellen Bauernhof im Stil von Farmville.

Für landwirtschaftliche Betriebe ist es möglich, Agrarsubventionen bei der EU zu beantragen. In dem Spiel Farmville betreibt ihr landwirtschaftliche Betriebe. Warum denn diese Arbeit nicht auch fördern? Das dachten sich zumindest ein paar rumänische Spieler.

Nach erfolgreicher Beantragung der Fördergelder erhalten sie nach Informationen des englischsprachigen Magazins Metro drei Jahre lang für jedes der 1.860 virtuellen Rinder 120 Euro – insgesamt eine halbe Million.

Um sich eine gewisse Glaubwürdigkeit zu sichern, fälschen die Rumänen entsprechende Dokumente und haben für Tierarzt-Besuche sogar immer ein paar Kühe parat.

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Farmville 2

Der Schwindel fliegt erst auf, als die Zahlungen eingestellt werden. Denn die Bande klagte gegen Einstellungen der Zahlung mit der Begründung, dass in keiner der Förderrichtlinien stünde, dass es sich um real existierende Bauernhöfe handeln müsse.

Farmville und dessen Nachfolger beschäftigen weiterhin Millionen Spieler weltweit.

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