Wer ist eigentlich? #27: Garrett, der Meisterdieb

von Frank Bartsch (15. Dezember 2013)

Meisterdieb Garrett möchte eigentlich nur seinem Handwerk nachgehen. Dennoch vollbringt er eher unfreiwillig gute Taten und gilt somit als Paradebeispiel für einen Antihelden.

„Was verschlossen ist, kann geöffnet werden. Was versteckt ist kann gefunden werden. Was dein ist, kann meins sein“, so lautet das Motto des zynischen Diebs.

Als Kind wächst Garrett verwaist auf und muss sich allein durchschlagen. So lernt er schnell andere zu berauben, um selbst überleben zu können. Schon in jungen Jahren ist er ein echter Experte auf dem Gebiet und spezialisiert sich vor allem darauf lautlos und ungesehen zu agieren. Das bleibt nicht unbemerkt.

Die Organisation der Hüter wird auf den jungen Dieb aufmerksam. Die Hüter (im Original „Keepers“) sind ein alter Bund von Beobachtern, die sich der Erhaltung des Gleichgewichts der Welt verschrieben haben. Die Hüter nehmen Garrett auf und bilden ihn aus. Diese Ausbildung spielt Garrett in die Karten ein besonderer Meisterdieb zu werden.

Obwohl er es ablehnt, weiter etwas mit den Hütern zu tun zu haben, spielt er in jedem der bislang erschienen Spiele eine wichtige Rolle in ihren Prophezeiungen und arbeitet ihnen dabei mehr oder weniger in die Hände. Auch wenn die Hüter größtenteils wissen, wie die Zukunft aussehen wird, mischen sie sich niemals aktiv in die Geschehnisse der Welt ein.

Stattdessen machen sie Gebrauch von Garrett, welchen sie indirekt auf den rechten Weg führen. Der wichtigste von ihnen ist für Garrett der Hüter Artemus, sein einstiger Mentor und der einzige, den Garrett überhaupt anhört.

Artemus ist auch der Grund gewesen, warum Garrett überhaupt zu den Hütern gekommen ist. Der jugendliche Dieb beobachtete Artemus bei seinem Weg durch die Menschenmassen. Er muss dabei unnahbar gewirkt haben und Garrett versprach sich reiche Beute, wenn er ihn ausraubt. Doch der Versuch schlug fehl und Garrett wurde gefasst.

Trotzdem war Artemus beeindruckt von dem Jugendlichen. Menschen können in der Regel einen Hüter nicht sehen. Und damit begann seine Ausbildung bei den Hütern.

Bei seinen Missionen hat sich Garrett als eigenen Kodex geschworen niemanden zu töten. Er ist ja immerhin ein Dieb und kein Mörder. In den Spielen rund um Garrett habt ihr auch in der Regel die Möglichkeit den Abspann zu erleben, ohne das Blut fließen musste. In dem Spiel Dark Project – Der Meisterdieb verliert Garrett übrigens sein rechtes Auge in einem Kampf. Seitdem ziert eine Narbe seine rechte Gesichtshälfte. Als Ersatz bekam er von den Hammeriten eine mechanische Prothese eingesetzt.

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Wer ist eigentlich Garrett?

Der Orden der Hammeriten ist eine Sekte religiöser, teils magiebegabter Fanatiker. Sie stellen die treibende Kraft in der Zeit der Thief-Spiele dar und repräsentieren Ordnung und Religion. Ihr Auftreten kann als Symbolik für die mittelalterliche Inquisition angesehen werden.

Erster Auftritt:

Besondere Merkmale:

  • agiert im Verborgenen
  • zynischer Einzelgänger
  • versucht möglichst ohne Mord zu agieren
  • hat ein künstliches rechtes Auge

Weitere Auftritte in Spielen:

So viel zu Garrett. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Commander Shepard (Mass Effect)
  2. Kasumi (Mass Effect 2)
  3. Javik (Mass Effect 3)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

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Tags: Wer ist eigentlich  

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