Verrückt: Puzzlespiel begeistert mit optischen Illusionen, Double Fine hat Interesse

von Dennis ter Horst (14. Januar 2014)

Einige amerikanische Studenten haben eine verrückte Spielidee realisiert: ein Puzzlespiel, das sich in der Ego-Perspektive spielen lässt. Erinnerungen an die erfolgeichen Logik-Spiele Scale und Portal werden wach.

Die im Video gezeigte Demo steht unter dem Namen "Museum Simulation Technology" und beruht auf einer optischen Illusion. In der Ferne seht ihr zum Beispiel den Eifelturm in seiner vollen Pracht. Jetzt könnt ihr ihn allerdings auswählen, in der Luft schweben lassen, nah zu euch heranziehen und vor euch abstellen. Dabei wird der Eifelturm an sich erheblich kleiner und passt zum Beispiel auf einen Tisch.

Dies funktioniert auch im umgedrehten Fall. So könnt ihr also Objekte aus dem Hintergrund zu euch in den Vordergrund holen und umgekehrt. Das Ziel in der gezeigten Technik-Demo ist stets, den Ausgang zu erreichen. Und eben dafür bedient sich der Spieler der Mechanik dieser besonderen optischen Täuschung.

Eigentlich sollte dieses Projekt gar nicht veröffentlicht werden, sondern diente lediglich internen Zwecken, so der führende Gestalter Allen Tingley. Jedoch scheint das Projekt viel Aufmerksamkeit zu erregen. Wie die englischsprachige Seite Polygon berichtet, zeigt zum Beispiel das Entwicklerstudio Double Fine (The Cave), welches von Tim Schafer geleitet wird, Interesse an dem Projekt.

Ob eine Zusammenarbeit zwischen Double Fine und den Studenten entsteht und wie die aussehen könnte, ist allerdings noch nicht bekannt.

Double Fine arbeitet zurzeit an dem Abenteuer-Spiel Broken Age. Ab sofort steht die erste Hälfte von Brogen Age übrigens allen Kickstarter-Unterstützern zur Verfügung.

Die zweite Spielhälfte von Broken Age erscheint voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt, da der finanzielle Aufwand sonst zu hoch sei.

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