Angry Birds: Rovio dementiert Zusammenarbeit mit NSA

von Frank Bartsch (29. Januar 2014)

Laut Medienberichten, jeweils unter Berufung auf den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden, können auch Apps für Spionage-Aktionen genutzt werden. Auch Angry Birds soll dabei den Geheimdiensten dienlich sein. Entwickler Rovio dementiert nun, Kenntnis davon zu haben.

"Das Vertrauen unserer Fans ist uns enorm wichtig und wir nehmen den Datenschutz daher sehr ernst. Wir haben weder mit Geheimdiensten zusammengearbeitet noch teilen wir mit diesen Daten," erklärt Rovios Vorstand Mikael Hed über den firmeneigenen Internetauftritt.

Das Unternehmen räumt dennoch ein, dass es möglich sei, dass die NSA und andere Geheimdienste ihre Daten direkt von Werbe-Netzwerken abgreife, mit denen Rovio zusammenarbeite. Dann würde dieses Problem allerdings etliche App-Entwickler betreffen. Rovio prüft diese Eventualität. Sollten sich Hinweise auf eine Weitergabe von Daten erhärten, so würde die Zusammenarbeit beendet werden.

Aus Dokumenten von Edward Snowden geht hervor, dass Geheimdienste durch Apps auf Daten wie Standort, Spielplattform oder aber auch Freundeslisten zugreifen könne. Angry Birds ist da mit seinen rund 200 Millionen aktiven Nutzern ein attraktives Ziel für Ausspähungen.

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Angry Birds Seasons - Jahreszeiten und Feiertage

Die Angry Birds erobern ab März mit einer eigenen Serie auch das Fernsehen. Rovio arbeitet außerdem bereits an einem Kinofilm mit den Angry Birds.

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