Wer ist eigentlich? #33: Miranda Lawson

von Frank Bartsch (02. Februar 2014)

Miranda Lawson, bekannt aus Mass Effect 2 und Mass Effect 3, ist eine kühle Analytikerin. Deswegen wirkt sie oft unnahbar und auch überheblich. Doch wer eine Romanze mit ihr beginnt, lernt auch ihre weiche Seite kennen.

Miranda entstand wortwörtlich aus dem Reagenzglas. Ein wohlhabender und einflussreicher Industrieller versuchte sich eine Dynastie zu erschaffen. Dazu ließ er Teile seiner DNS so umstrukturieren, dass daraus ein perfekter Mensch geschaffen werden sollte; mit überlegener Intelligenz, erhöhter Widerstandskraft gegen jegliche Umwelteinflüsse, verbesserter Biotik und verlängerter Lebenspanne.

Das erste vorzeigbare Ergebnis aus diesen Experimenten ist Miranda. In den darauf folgenden Jahren wurde Miranda von ihrem Vater streng überwacht und kontrolliert. Ihr wurde es verboten Freunde zu haben oder soziale Kontakte zu pflegen; sie sollte immer das Beste geben ohne Dank dafür zu erwarten.

Als Miranda schließlich erkannte, dass ihr Vater nie eine Tochter wollte, sondern stets lediglich nach einer perfekten Dynastie strebte, plante sie sofort ihre Flucht. Als die Flucht gelang, jagte sie ihr Vater quer durch die Galaxie.

Schließlich schloss sich Miranda der Organisation Cerberus an, in der Hoffnung, Schutz vor ihrem Vater zu finden. Durch ihre Zielstrebigkeit und ihr stringentes Vorgehen stieg sie schnell in der Firmenhirarchie auf und erhielt sogar einen persönlichen Draht zum Unbekannten, dem Oberhaupt von Cerberus.

Dieser erteilte Miranda in der Regel Sonderaufgaben – so übernahm sie auch die Verantwortung im Lazarus-Projekt. Mittelpunkt dieses Projekts ist Commander Shepard, der kurz vor den Ereignissen von Mass Effect 2 stirbt.

Nachdem Shepards Leiche in den Besitz von Cerberus gelangte, wurde sogleich - unter enormen Aufwand und Kosten - das Lazarus-Projekt in Gang gesetzt. Unter der Führung von Miranda, sollte das Ziel Shepards völlige Wiederherstellung sein. Nach zwei Jahren zeigte das Projekt auch tatsächlich Erfolg.

Während der Geschehnisse in Mass Effect 2 agiert Miranda als Stellvertreterin von Shepard – gleichzeitig beobachtet sie Shepard aber auch und berichtet direkt an den Unbekannten. Die Kommunikation verläuft anfangs eher auf Fakten basierend – Smalltalk ist so gut wie nicht möglich.

Doch wer hartnäckig bleibt und einen männlichen Shepard spielt, hat die Möglichkeit, mit Miranda eine Liaison einzugehen. Vorteilhaft ist dabei natürlich, wenn man ihr hilft, ihre Schwester Oriana zu retten, die ebenfalls unter ihrem Vater leidet.

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Wer ist eigentlich Miranda Lawson?

Je nachdem, wie ihr Miranda außerdem in eurem Team einsetzt und wie loyal sie sich gegenüber Commander Shepard gibt, besteht die Möglichkeit, dass Miranda beim Unbekannten kündigt und fortan nur noch an der Seite von Shepard und seinem Team kämpft.

Überlebt Miranda in Mass Effect 2, könnt ihr sie in speziellen Szenen in Mass Effect 3 wiedersehen.

Erster Auftritt:

  • Mass Effect 2

Besondere Merkmale:

  • Cerberus-Offizier
  • leitet das Lazarus-Projekt
  • ist genetisch optimiert
  • mit ihr kann im Spiel eine Romanze begonnen werden

Weitere Auftritte in Spielen:

Mass Effect 3

So viel zu Miranda. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Ethan Mars (Heavy Rain)
  2. Jodie Holmes (Beyond Two Souls)
  3. Lucas Kane (Fahrenheit)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

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Tags: Wer ist eigentlich  

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