Day Z: Projektleiter Dean Hall tritt zurück und gründet neues Studio

von David Danter (24. Februar 2014)

Dean Hall wird als Projektleiter von Day Z zurücktreten und zudem den zuständigen Entwickler Bohemia Interactive verlassen. In Neuseeland möchte er danach sein eigenes Studio gründen.

Gegenüber der englischsprachigen Seite Eurogamer erklärt der Erfinder des Zombie-Abenteuers, dass er gerne das perfekte Mehrspieler-Erlebnis bieten möchte. Day Z wird dabei seinen Vorstellungen nicht gerecht.

Hall begründet folgendermaßen: "Ich glaube Day Z ist grundsätzlich ein fehlerhaftes Konzept. Das habe ich immer erkannt. Es ist kein perfektes Spiel. Es ist und wird auch nie die Mehrspieler-Erfahrung sein, die ich mir wünsche."

Er möchte mit seinem neuen Entwicklerstudio weiterhin dieser Vorstellungen einer perfekten Mehrspieler-Erfahrung nachjagen. Laut Hall wird es jedoch noch Jahre dauern, bis das dortige Projekt vorgestellt werden kann.

Vorerst bleibt der gebürtige Neuseeländer jedoch bei Bohemia und unterstützt das Team solange er gebraucht wird. Auch erwähnt er, dass er einen abrupten Rücktritt, wie ihn der Minecraft-Erfinder Markus "Notch" Persson vollzogen hat, vermeiden möchte.

Kürzlich gab Hall bekannt, dass das Interesse an einer Umsetzung von Day Z für PS4 und Xbox One besteht. Er befindet sich bereits mit Microsoft in Gesprächen. Eine neue Aktualisierung integriert zudem die Möglichkeit an einer Lungenentzündung in Day Z zu erkranken.

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