Oculus Rift: Kein Spielzeug für Reiche

von Malte Eichelbaum (05. März 2014)

Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, vertritt nach wie vor den Standpunkt, dass die Oculus Rift für nahezu jeden Spieler bezahlbar sein soll.

Dies verriet er im Gespräch mit der englischsprachigen Internetseite Gamesindustry: "Der Preis steht noch nicht fest, aber ich war immer der Meinung, dass Virtual Reality (auf Deutsch: virtuelle Realität) für die meisten Leute nicht existieren würde, wenn es unbezahlbar ist."

"Wir haben nicht die Absicht ein Spielzeug für Reiche oder ein Forschungswerkzeug zu entwickeln. Vielmehr wollen wir eine Cyberbrille produzieren, die sich nahezu jeder leisten kann. [...] Wir versuchen einfach die Oculus Rift so günstig wie möglich anzubieten und trotzdem weiter als Firma zu existieren."

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Oculus Rift - eine 3D-Brille sorgt für Furore

Die Oculus Rift wird voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen. Ein genauer Preis steht also noch nicht fest. Jedoch haben die Verantwortlichen verkündet, dass das Gerät für unter 200 Dollar (rund 150 Euro) angeboten werden soll. Somit ist sie deutlich günstiger als das schon erhältliche Entwickler-Paket. Das kostet momentan 300 Dollar (rund 230 Euro).

Oculus VR spekulierte auch schon über alternative Geschäftsmodelle. Zum Beispiel könnte die Oculus Rift unter gewissen Bedingungen kostenlos sein. Dazu müssten allerdings große Firmen wie Sony oder Microsoft ins Cyberbrillen-Boot springen. Das wird allerdings schwierig. Angeblich sind PS4 und Xbox One zu schwach für die Oculus Rift.

Dabei sorgt die Brille für viele neue Möglichkeiten in der Videospiel-Branche. Beispielsweise arbeiten ein paar Entwickler momentan daran The Legend of Zelda (1987) für die Oculus Rift umzusetzen.

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