"Oculus Rift" Macher: "In einem Jahr versteht jeder, warum wir an Facebook verkauft haben."

von Gabriel Blum (17. April 2014)

Der Entwickler der Videobrille Oculus Rift ist zuversichtlich, dass der umstrittene Verkauf der Firma an Facebook in Zukunft von Spielern weniger kritisch gesehen wird.

In einem Interview am Rande der Spielemesse PAX East gab Entwickler Palmer Luckey gegenüber Hip Hop Gamer zu, dass der Verkauf für den Durchschnittsspieler sehr seltsam wirken muss. Aber in einem Jahr würden die meisten Leute den Verkauf als den richtigen Schritt ansehen.

Hinter den Kulissen habe es bei Oculus aber einige Probleme gegeben. Zum Beispiel hätten einige Bewerber abgesagt, weil die Firma mangels Geld keinen sicheren Arbeitsplatz garantieren konnte. Dank der 2 Milliarden Dollar, die Facebook investiert hat, sei das nun kein Problem mehr. Außerdem kann Oculus Rift jetzt Komponenten nach Maß fertigen lassen, statt wie bisher unter anderem Mobiltelefone auszuschlachten.

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Oculus Rift - eine 3D-Brille sorgt für Furore

Einen konkreten Termin für die Veröffentlichung seiner Videobrille nannte Luckey noch nicht. Immerhin äußerte er sich zum Preis: Der Oculus Rift soll zum Selbstkostenpreis verkauft werden - wenn die Brille in der Herstellung 200 Dollar (145 Euro) kostet, wird sie auch im Handel 200 Dollar kosten. Im Augenblick wird der Prototyp noch für 350 Dollar (253 Euro) verkauft. Bereits zuvor hatte Luckey stets betont, den Oculus Rift so günstig wie möglich machen zu wollen. Im Idealfall sollte der Oculus Rift sogar kostenlos sein.

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