Nintendo-Chef Iwata: "Müssen uns neu definieren"

von Frank Bartsch (28. April 2014)

Auch wenn es so aussieht: Nintendo steigt voraussichtlich nicht in den Obsthandel ein.Auch wenn es so aussieht: Nintendo steigt voraussichtlich nicht in den Obsthandel ein.

Wenig überzeugende Geschäftszahlen, mangelnde Innovation in den Spielkonzepten und eine Wii U, die den Erwartungen nicht entspricht. Wie soll es mit Nintendo weiter gehen? Satoru Iwata, der Chef des Unterhaltungskonzerns, hat sich auch diese Frage gestellt und gibt nun Einblicke in seine Gedankengänge.

"Wir müssen uns neu definieren", erklärt Iwata, der in einem Interview mit dem japanischen Magazin Diamond.jp nachdenklich wirkt. Dabei gibt es aktuell keine Pläne den Konzern von Grund auf umzukrempeln - der Fokus stehe weiterhin auf spielerischen Inhalten.

Doch laut Iwata ist Nintendo ein Unterhaltungskonzern. Er erinnert sich dabei an seinen Vorgänger, Hiroshi Yamauchi, der das Unternehmen ganze 50 Jahre lang geleitet hatte. Denn auch Yamauchi, der im vergangenen Jahr verstorben ist, betonte immer wieder, dass Nintendo Unterhaltung anbieten würde, ohne diese Aussage an Videospiele zu knüpfen.

Eine strategische Ausrichtung nimmt da sicher das Programm "Quality of Life" ein, bei dem sich Nintendo auf die Fahnen schreibt die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Konkrete Pläne erwachsen aus diesen Gedanken allerdings noch keine.

Wegen schlechter Verkaufszahlen verzichtete das Management von Nintendo sogar schon auf einen Teil des Gehalts.

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