Sony: Chef von Sony Online lobt das "Free 2 Play"-Modell als Demokratie-Werkzeug

von David Danter (10. Mai 2014)

Der Chef von Sony Online Entertainment verteidigt den schlechten Ruf von Free 2 Play-Spielen. John Smedley behauptet, sie seien sogar ein perfektes Beispiel für "Demokratie in Videospielen."

Im Gespräch mit dem englischsprachigen Magazin Gamespot äußert sich Smedley wörtlich: "Wir halten sehr viel von der Idee, da somit jeder das Spiel ausprobieren kann. Es ist die stärksten Form von Demokratie in Videospielen. Die Spieler können quasi jederzeit abstimmen, ob sie noch weitermachen wollen. Dabei müssen sie uns keinen Cent zahlen."

Jedoch glaubt Smedley nicht, dass dieses Geschäftsmodell klassische Spiele ablösen wird: "Der Grund wieso das nicht passieren wird ist, dass sich Videospiele immer mehr zu einem Service entwickeln."

Damit weist er beispielsweise auf Spiele wie Battlefield 4 hin, die noch ein Jahr nach ihrem Erscheinen mit neuen Zusatzinhalten bestückt werden.

Im Blickpunkt "Free 2 Play - Licht- und Schattenseiten des Bezahlmodells" werden zudem diverse negative Seiten des Geschäftsmodells beleuchtet. Viele dieser Titel driften nämlich in das "Pay 2 Win"-System ab, in dem sich Spieler Vorteile erkaufen können und das kostenlose Spielen zur Qual wird.

Sony entwickelt momentan an der kostenlosen Alternative zu Day Z, H1Z1. Für den Frühzugang zu H1Z1 müsst ihr jedoch circa 15 Euro zahlen.

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