Nintendo: Der Hersteller schließt Sitz in Großostheim, 130 Arbeitsplätze gefährdet

von David Danter (06. Juni 2014)

Nintendo schließt den Standort in Großostheim und will Teile davon nach Frankfurt verlegen. Somit sind 130 Arbeitsplätze gefährdet.

Die lokale Internetseite Primavera 24 berichtet über die Schließung des Nintendo-Standorts in Großostheim. Die vor Kurzem veröffentlichen Verluste sind wohl einer der Hauptgründe dieser Schließung. Nintendo verlor nämlich im letzten Geschäftsjahr 165 Millionen Euro und schrieb somit tiefrote Zahlen.

Die offizielle Stellungnahme des Unternehmens lautet folgendermaßen: "Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen."

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Die Standorte in Frankfurt am Main und Großostheim will Nintendo demnach zusammenlegen. Nintendo verlagert also den Hauptsitz der Europazentrale nach Frankfurt. Wie es um die 130 Arbeitsplätze besteht, ist noch nicht bekannt. Nintendo möchte laut eigenen Angaben die Maßnahmen "sozialverträglich gestalten" und schnellstmöglich Klarheit schaffen.

Der Chef von Nintendo, Satoru Iwata, möchte zudem die Firma neu definieren, um den schlechten Geschäftszahlen künftig entgegenzuwirken. Die schlechte Lage des Unternehmens wurde abermals verdeutlicht, als die Chefetage von Nintendo auf einen Teil des Gehalts verzichtete.

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