Nintendo baut weiter Stellen in Deutschland ab, Qualitätssicherung betroffen

von Gabriel Blum (09. Juni 2014)

Nintendo will anscheinend weiter Arbeitsplätze in Deutschland abbauen.

Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Nintendo of Europe den Standort Großostheim aufgibt. Nach der Aussage mehrerer Mitarbeiter, die nicht namentlich genannt werden wollen, wird auch am Standort Frankfurt am Main 190 Mitarbeitern gekündigt, was die Zahl der gestrichenen Stellen auf über 300 bringt.

Darunter befindet sich offenbar auch fast die gesamte Testabteilung. Inoffiziell heißt es, Rechtschreibfehler würden meistens sowieso überlesen. Offiziell ist der Schritt Teil einer langfristigen Strategie, die es Nintendo ermöglichen soll, sich besser an die wechselnden Märkte anzupassen. Notwendig wurde diese Umorientierung, weil Nintendo im letzten Jahr über 150 Millionen Euro Verlust einfuhr.

Scheinbar wurde dieser Schritt nach dem Zuziehen einer externen Beratungsfirma beschlossen. Es ist fraglich, ob das dafür investierte Geld nicht besser für eine Stärkung des Teams, anstatt für eine absichtliche Qualitätsminderung ausgegeben hätte werden sollen. Schließlich hat sich Nintendo of Europe seit Jahren einen Namen mit nahezu fehlerfrei übersetzten Spielen gemacht.

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