Crytek: 100 Mitarbeiter legen die Arbeit nieder, Firma in finanziellen Schwierigkeiten

von David Danter (04. Juli 2014)

Erst kürzlich kursierten Gerüchte im Netz, dass der unabhängige Entwickler Crytek mit Geldproblemen zu kämpfen hat. Nun haben laut einem Insider über 100 Angestellte das Studio in Großbritannien, das momentan für die Entwicklung von Homefront - The Revolution verantwortlich ist, verlassen.

Die englischsprachige Internetseite Kotaku hat mit einigen Mitarbeitern des Unternehmens Kontakt, die allesamt die finanziellen Schwierigkeiten bestätigen. Viele Angestellte scheinen nämlich nicht mehr ihren Lohn zu erhalten. Deswegen haben laut der Quelle auch die 100 Mitarbeiter bei Crytek UK das Unternehmen vorerst verlassen. Ob sie später zurückkehren werden, ist noch unbekannt.

Neben dem Nachfolger von Ryse, wo die Arbeiten bereits eingestellt wurden, ist nun ein weiteres Spiel des Entwicklers bedroht. Die Firma verhandelt momentan mit dem Publisher Deep Silver, der das Studio eventuell aufkaufen könnte, um die Fertigstellung von Homefront - The Revolution zu garantieren.

Bisher gibt es jedoch noch keine offizielle Stellungnahme von Crytek. Homefront - The Revolution wird voraussichtlich 2015 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

Wie sich der Vorgänger gespielt hat, erfahrt ihr im Test: "Homefront (Einzelspieler-Modus): Kurz und schmerzhaft". Homefront - The Revolution schaffte es auch in den Blickpunkt "E3 2014: 20 Gerüchte und Trends zur Spielemesse"

Kommentare anzeigen

News gehört zu diesen Spielen

Homefront - The Revolution

Letzte Inhalte zum Spiel

The Last of Us Part 2: Nachfolger soeben angekündigt

The Last of Us Part 2: Nachfolger soeben angekündigt

Im Rahmen der PlayStation Experience 2016 hat Sony soeben einen Nachfolger zu The Last of Us angekündigt. Das Spie (...) mehr

Weitere News