Skyforge: Eine Art Final Fantasy 14 aus Russland

von Sandra Friedrichs (20. August 2014)

Auf dem ersten Blick sieht Skyforge wie ein gewöhnliches japanisches Online-Rollenspiel aus. Final Fantasy 14 - A Realm Reborn und Co. lassen mit dem süßen, bunten Anime-Stil grüßen. Auf der Gamescom stellt Entwickler Eric Demilt klar: "Wir wollen niemanden kopieren und gehen mit Skyforge andere Wege."

Die russischen Entwickler haben eigene Pläne mit dem Spiel und heben sich deutlich von den typischen Genre-Spielen ab. Zu Beginn erstellt ihr einen Charakter nach euren Vorstellungen und das Besondere: Ihr müsst euch nicht für eine Klasse entscheiden, denn ihr könnt Bogenschütze, Berserker und Magier in einem sein.

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Skyforge: Ein J-MMOPRG aus Russland?

"In anderen Online-Spielen habe ich mir häufig gewünscht, eine andere Klasse auszuprobieren. Doch wenn ihr euch einmal entschieden habt, ist Schluss. Das wollten wir endlich ändern!", erklärt Entwickler Oleg Khazhinskiy. Wenn ihr euch von der traditionellen Klassenwahl aus The Elder Scrolls Online und Co. zu eingeengt fühlt, bietet euch Skyforge eine Alternative.

Ihr entwickelt euren Charakter auf einem Sphärenbrett weiter, welches gewisse Ähnlichkeiten mit dem aus Final Fantasy 10 besitzt. In jedem Feld könnt ihr euch weiterentwickeln und somit neue Fähigkeiten erlernen. Am Anfang stehen euch drei Klassen zur Auswahl, die Nah- und Fernkampfattacken beherrschen. Im Spielverlauf spendieren euch die Entwickler dann noch zehn weitere Klassen. Ihr habt also einiges vor, wenn ihr alle Fähigkeiten perfektionieren wollt.

Mit einem Mausklick wechselt ihr eure Klasse und greift die Feinde im typischen MMORPG-Stil an: Ihr klickt wie verrückt auf eure Maus und wählt mit der Tastatur Spezialattacken aus. Jede Klasse bietet auch Kombinationsangriffe, die nicht nur hübsch inszeniert sind, sondern auch massiv Schaden anrichten. Ein Bogenschütze gräbt seinen Pfeil durch fünf Gegner und reißt sie von den Füßen, während Eiskämpfer Schneebälle auf ihre Feinde rollen lassen und einen Hagelsturm erzeugen. Zum gelungenen Abschluss eines Kampfes erledigt ihr euren Feind mit einer finalen Attacke.

Im Verlauf des Spiels ist eure Figur in der Lage, sich in eine Gottheit zu verwandeln. Diese teilt enorm viel Schaden aus, während sie ihre Lebensenergie selbst nicht regenerieren kann. Verständlich, dass ihr das Spiel rund 40 Stunden gespielt haben solltet, um diese mächtige Form freizuschalten.

Flexibilität hin oder her: Es stellt sich die Frage, inwiefern die Spieler ihre Klasse überhaupt wechseln wollen. Jemand, der immer einen Magier spielt, liebäugelt sicherlich nicht plötzlich mit einem Berserker. Aber eventuell wird die Not auch zur Tugend: Wenn eine Gruppe einen Bossgegner nicht besiegen kann und sich mit der Umstellung der Klassen das Blatt wendet, wird sicherlich niemand allzu lange auf seine Lieblingsklasse beharren. Ob bei PvP-Spielen ein Wechsel möglich ist, steht bislang noch nicht fest.

Wenn ihr euch selbst vom spaßigen Action-MMORPG überzeugen wollt, meldet euch für den geschlossenen Beta-Test an, der im vierten Quartal 2014 starten soll. Skyforge erscheint voraussichtlich 2015 für PC.

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