Hyrule Warriors: Interview mit Zelda-Produzent über die Spiel-Idee

von Dennis ter Horst (08. September 2014)

In einem Interview spricht der Zelda-Produzent Eiji Aonuma über das Zustandekommen der Idee von Hyrule Warriors.

In dem Interview berichtet Aonuma, dass er mal One Piece - Pirate Warriors gespielt hat. Das Besondere daran: Das Spiel stellt vom Ablauf her eine Kopplung mit der Serie Dynasty Warriors dar. Solch eine Spielweise hätte es bisher in keinem Zelda-Spiel gegeben und deswegen habe es Aonuma schon sehr inspiriert.

Auch der Entwicklungsproduzent von Koei Tecmo, Yosuke Hayashi, kommt zu Wort. Für ihn wäre es von Anfang an klar gewesen, dass die Zelda-Serie genau richtig für ein gemeinsames Projekt zwischen Nintendo und Koei Tecmo wäre.

Jedoch wollte Hayashi Hyrule Warriors so ähnlich wie ein "klassisches" Zelda-Spiel gestalten - sogar mit richtigen Bosskämpfen nach jeder Mission. Jedoch war Mario- und Zelda-Erfinder Shigeru Miyamoto dagegen. Denn schließlich sollte Zelda in die Serie Dynasty Warriors implementiert werden und nicht umgekehrt.

Doch es sei auch wichtig gewesen, beiden Serien treu zu bleiben. So musste eine Form der Balance gefunden werden, bei der keine der beiden Serien auf der Strecke bleiben würde. Hayashi nennt als Beispiel das Kampfsystem aus Dynasty Warriors und die bekannte Melodie aus Zelda beim Öffnen einer Truhe. Aonuma fügt noch die Möglichkeit hinzu, seine Gegner wie in Zelda anvisieren zu können.

Auch über die Charaktere sprechen die beiden Spiele-Entwickler in dem Interview bei nintendolife.com. So wären die ersten Überlegungen gewesen, welche Charaktere wohl am meisten von den Zelda-Liebhabern gespielt werden wollen. Bei manchen Charakteren sei es aber etwas schwieriger gewesen, sie in einen richtigen Kämpfer zu verwandeln, wie zum Beispiel bei Agitha aus The Legend of Zelda - Twilight Princess.

Hayashi spricht auch über den Abenteuer-Modus, bei dem ihr mehrere Bereiche einer Karte erkundet, die grafisch im Stile von The Legend of Zelda gehalten ist. Zu dieser Idee sei es gekommen, als über eine weitere Beschäftigung für den Spieler nachgedacht wurde, wenn der normale Spielmodus durchgespielt wurde.

Und beim Abenteuer-Modus ist es ähnlich wie früher: Ihr erkundet Abschnitt für Abschnitt und in jedem wartet eine Mission auf euch. Dabei sind natürlich eingefleischte Zelda-Liebhaber im Vorteil.

Zum Schluss spricht Aonuma noch über die Zwischensequenzen. Im japanischen Miiverse hätten einige Spieler geschrieben, dass die Zwischensequenzen sehr viel besser seien als das, was Nintendo in den Zelda-Spielen abliefere. Dies sei für Aonuma eine neue Herausforderung, die er im neuen Zelda-Spiel für Wii U umsetzen und dadurch die Spieler zufrieden stellen möchte.

Hyrule Warriors erscheint voraussichtlich am 19. September für Wii U.

Übrigens gibt es zurzeit spezielle Angebote im eShop bezüglich der Veröffentlichung von Hyrule Warriors.

Im Actionspiel könnt ihr auch Bösewichte wie Zanto spielen.

spieletipps konnte Hyrule Warriors antesten und hält erste Eindrücke für euch bereit..

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