PES 2015: Das fast fertige Spiel unter die Lupe genommen

von Jens-Magnus Krause (15. Oktober 2014)

Dieses Jahr erscheint Konamis Fußballsimulation PES 2015 zum ersten Mal für die neue Konsolengeneration. Im Gegensatz zu den Vorjahren allerdings nicht im September oder Oktober – sondern leicht verspätet am 13. November. Wir haben die PS4-Version bereits jetzt ausführlich angespielt.

Nach den ersten Partien steht das Wichtigste fest: Auf dem Spielfeld habt ihr zu jeder Zeit die volle Kontrolle über den ballführenden Spieler. Das liegt zum einen an der sehr direkten Steuerung (im Stil von PES 6) und zum anderen an der angenehm, ausgeglichenen Spielgeschwindigkeit.

Ihr könnt euch ohne Angst vor Ballverlusten immer so bewegen, wie ihr mögt: im Sprint, mit einem Dribbling oder per Doppelpass. Und das alles ohne Verzögerungszeiten. Falls ihr dabei mal den Ball verlieren solltet, lag das entweder am klugen Verteidiger oder weil ihr mit dem Kopf beispielsweise Ball durch die Wand wolltet. Frustrierende Ballverluste gibt es hier nicht.

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So sieht PES 2015 aus

Ansonsten sucht Konami das Spiel in allen Bereichen zu verbessern. Die Schiedsrichter verteilen strikt, aber fair ihre Karten. Das Einlaufen der Mannschaften begleiten animierte Kameramänner, die Fans vollführen ihre Choreographien und die bekannten Kommentatoren Wolf Fuss und Hansi Küpper sind voll dabei – und Gott sei Dank weniger nervig als ihre Kollegen aus Fifa 15.

Optisch gefällt der neue Stil der Entwickler: die Spielergesichter sehen zum größten Teil detailliert aus - inklusive Stoppelbart, Narben und Augenfarbe. Auch bei Mannschaften, die nicht ständig um die Champions League mitspielen.

Der Spielumfang ist ebenfalls groß wie nie. Neben der überarbeiteten Meister-Liga, dem Karrieremodus des Spiels, gibt es die Champions League und Europa-League, Ligen- und Pokalwettbewerbe, unzählige Online-Modi, Werde zur Legende und das neue myClub. Letzteres ist das Ebenbild von Fifas Ultimate-Team-Modus.

Der Umfang hinkt der Konkurrenz in Sachen Stadien, Bälle und Schuhe leicht hinterher. So könnt ihr beispielsweise in Deutschland nur in Berlin und München antreten. Und das, obwohl wie in den vergsangenen Jahren als drei einzige deutsche Mannschaften der FC Bayern, Bayer Leverkusen und Schalke 04 dabei sind. Nicht aber Hertha BSC Berlin.

Ansonsten findet ihr aus Spanien, Italien und Frankreich jeweils die ersten beiden Profiligen komplett lizenziert vor. Aus Holland, Portugal und Brasilien jeweils die erste Liga. Die beiden englischen Ligen enthalten weder echte Logos noch Vereinsnamen – mit Ausnahme von Manchester United. Dafür gibt es alle Champions-League- und Europa-League-Teams (ausgenommen Borussia Dortmund).

Beim Menü hat man sich offenbar bei der Konkurrenz bedient. Ein übersichtliches Menü in Kachel-Optik hilft euch, jeden Menüpunkt schnell zu finden – und das Fähigkeitstraining unterstützt euch beim Erlernen aller Steuerungsraffinessen.

Auf der Spielemesse Gamescom hatten wir weitere Eindrücke gesammelt, die ihr hier nachlesen dürft: Fifa gegen PES.

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