BIU-Studie: Mehr als ein Drittel der Spiele in Deutschland werden nicht mehr im Laden gekauft

von Gabriel Blum (21. Oktober 2014)

Laut einer Studie des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wird in Deutschland mehr als jedes dritte Spiel nicht mehr im Laden, sondern nur noch zum Herunterladen erworben.

Die Studie legt der Verband auf seiner Webseite vor. Demzufolge wurden in der ersten Jahreshälfte 2014 in Deutschland 38 Prozent der verkauften Spiele digital zum Herunterladen verkauft. Im Vorjahr waren es dagegen im gleichen Zeitraum lediglich 23 Prozent.

Als Begründung nannte der BIU dabei vor allem den dauerhaften Zugriff auch auf ältere Spiele, die im klassischen Einzelhandel nicht mehr zu haben sind, sowie den oft günstigeren Preis. Die niedrigen Kosten des digitalen Vertriebes sind laut BIU vor allem für kleine Spielefirmen sehr attraktiv, was den Verband auch für deutsche Entwickler hoffen lässt.

1 von 20

Die besten Spiele auf Steam

Ebenfalls im Blick des BIU sind die sogenannten Streaming-Dienste, bei denen das Spiel gar nicht mehr auf dem Rechner zu Hause läuft, sondern auf einem Rechner in einem Rechenzentrum. Das Spiel wird dann über das Internet gespielt. Dafür ist laut BIU allerdings eine flächendeckende Anbindung an Breitband-Internet erforderlich, wobei es in Deutschland vielerorts noch mangelt. Sony hat mit PlayStation Now bereits einen solchen Dienst angekündigt, für Deutschland aber noch keinen Termin genannt.

Vor allem auf dem PC wird inzwischen überwiegend digital eingekauft: Analysten des englischen Marktforschungsinstitutes DFC Intelligence fanden heraus, dass weltweit im Jahr 2013 ganze 92 Prozent aller PC-Spiele digital gekauft wurden.

Kommentare anzeigen
Overwatch: Blizzard kündigt Weihnachts-Event im Dezember an

Overwatch: Blizzard kündigt Weihnachts-Event im Dezember an

Kurz vor dem anstehenden Fest der Liebe hat Entwickler Blizzard ein spezielles Weihnachts-Event für seinen Helden- (...) mehr

Weitere News