Nach langer Krise: Nintendo in der Gewinnzone

von Frank Bartsch (29. Oktober 2014)

Leichtes Aufatmen in Kyoto. Nintendo weist erstmals seit vielen Monaten wieder einen Gewinn in der Quartalsbilanz aus. Doch es bleibt keine Zeit sich auf die Schulter zu klopfen.

Denn der Gewinn für den Zeitraum April bis September 2014 in Höhe von rund 104 Millionen Euro ist vor allem auf Erlöse durch günstige Wechselkurse zurückzuführen.

Wie das englischsprachige Magazin Eurogamer berichtet, beträgt der operative Verlust nämlich im Gegensatz dazu knapp 1,6 Millionen Euro.

Erfreulich ist, dass das Sorgenkind Wii U sich gut verkauft. 1,1 Millionen Konsolen gingen zwischen April und September über die Ladentische. Vor allem Hyrule Warriors und Mario Kart 8 bieten Kaufargumente für die Wii U. Super Smash Bros für die Wii U erscheint außerdem auch noch in diesem Jahr.

Im Gegensatz dazu schwächelt der Nintendo 3DS etwas. Die Absatzzahlen blieben hinter den Prognosen zurück. Doch neue Pokémon-Spiele stehen bereits in den Startlöchern und lassen das Nintendo-Management auf bessere Verkäufe hoffen.

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125 Jahre Nintendo: Von Disney, Streiks und Bowlingbahnen

So schauen die Manager positiv gestimmt in die Zukunft und peilen einen Gewinn von rund 290 Millionen Euro an, wie das englischsprachige Magazin Reuters berichtet.

Dass Nintendo schon so einige Krisen überstanden hat, zeigt auch der Artikel "125 Jahre Nintendo - Teil 2: Krisen, Kitsch und Kinderwagen".

Die beiden Zugpferde des abgelaufenen Geschäftsquartals von Nintendo überzeugen auch im Test:

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Tags: Hardware   Shigeru Miyamoto   Fun  

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