Wer ist eigentlich? #74: Alma Wade

von Frank Bartsch (15. November 2014)

Rache.

Das ist Almas einziger Gedanke. Ihre Handlungen in den Ego-Shotern der Fear-Reihe sind einzig und allein auf Rache ausgelegt.

Schon als Kleinkind hatte es Alma Wade nicht leicht. Albträume, Visionen und aggressives Verhalten bestimmten das Leben des Mädchens. Ursache dafür ist ihre Begabung telepathische Kräfte einsetzen zu können. Das weckte das Interesse ihres Vaters, Harald Wade. Doch das Interesse ist rein wissenschaftlicher Natur.

Harlan Wade übergibt die eigene Tochter mit gerade mal drei Jahren an den eigenen Arbeitgeber, die Armachan Technology Corporation. Der Konzern konzentriert sich auf die Erforschung von Waffen- und Rüstungssystemen. Almas Fähigkeiten könnten nach Ansicht der Einrichtung auch als Waffe genutzt werden.

Das Mädchen wird fortan wie eine Gefangene gehalten und muss verschiedene Tests psychischer und physischer Natur über sich ergehen lassen. Schafft sie mal einen Test nicht, so trainiert ihr Vater mit ihr, bis sie überzeugen kann.

Als Alma fünf Jahre ist, besteht sie keinen der Tests, trotz aller väterlichen Bemühungen. Es stellt sich heraus, dass sie absichtlich versagt, um nicht weitere Prüfungen ertragen zu müssen. Alma legt sogar ein Feuer in den Labors der Armachan Technology Corporation und attackiert Mitarbeiter, die daraufhin unter Halluzinationen und Albträumen leiden.

Das Unternehmen versucht das Mädchen zu stoppen, aber gleichzeitig vom mittlerweile bekannten Potenzial zu zehren. Es startet das Projekt „Origin“. Dieses Vorhaben ist aus der amerikanischen Niederlage im Vietnam-Krieg entstanden. Die unterlegenen Amerikaner schoben vor allem mangelhafte Kommunikation untereinander als Grund für die Niederlage vor.

Durch Telepathie sollte die Kommunikation schneller und effizienter im erneuten Kriegsfall ablaufen. Alma soll der Schlüssel dafür sein. Das Ziel von Origin ist, Klone aus Almas Erbgut zu erzeugen. Nebenbei wird das Mädchen dadurch still gestellt, denn für die Experimente wird sie in ein künstliches Koma versetzt.

Almas neues Gefängnis befindet sich tief unter der geheimen Origin-Einrichtung. Im sogenannten „Vault“, einer speziellen sphärischen Struktur, können Almas Kräfte eingedämmt werden.

Almas Bewusstsein zieht sich in diesem Zustand in eine eigene Ebene, das sogenannte „Almaverse“ zurück. Als Spieler habt ihr auch einen kurzen Einblick in diese surreale Welt. Im dritten Ableger der Reihe treten Teile des Almaverse sogar in die Realität ein – die Grundlage für dämonische Schrecken.

Armachan gelingt es während des Projekts Origin tatsächlich zwei Nachfahren von Alma künstlich zu erzeugen. Es sind der Point Man und Paxton Fettel. Beide sind ebenfalls telepathisch begabt.

Als Paxton Fettel zehn Jahre alt ist, schafft es Alma in seinen Geist einzudringen. Durch Almas Kontrolle tötet der Junge mehrere Mitarbeiter von Armachan - die Schutzvorrichtung des Vault hat versagt.

Das Unternehmen stellte daraufhin Projekt Origin ein und Almas Lebenserhaltungsinstrumente ab. Alma ist zum Zeitpunkt ihres Todes 26 Jahre.

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Wer ist eigentlich Alma Wade?

Erster Auftritt:

Besondere Merkmale:

  • hat starke telepathische Fähigkeiten
  • leidet ein qualvolles Leben voll mit Experimenten
  • erscheint als Geist in den Fear-Spielen
  • hat zwei Söhne: Paxton Fettel und den Point Man

Weitere Auftritte in Spielen:

So viel zu Alma Wade. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Albert Wesker (Resident Evil)
  2. Zeus (God of War)
  3. Uka Uka (Crash Bandicoot)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

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Tags: Horror   Singleplayer   Wer ist eigentlich  

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