Assassin's Creed - Unity: Französischer Politiker sieht in dem Spiel einen Angriff auf die Republik

von Gabriel Blum (19. November 2014)

Ein französischer Politiker übt scharfe Kritik an Assassin's Creed - Unity.

Jean-Luc Mélenchon war von 2000 bis 2002 französischer Bildungsminister und 2012 Präsidentschaftskandidat. Derzeit ist er Mitglied des europäischen Parlamentes. Laut einem Bericht der englischen Tageszeitung The Telegraph kritisiert Mélenchon das Spiel in einer Radiosendung des Senders France Inter radio.

Dabei stößt sich der französische Politiker nicht an den zahlreichen technischen Problemen von Assassin's Creed - Unity, sondern am Inhalt des Spieles. Mélenchon zufolge stellen die Entwickler die Revolution völlig falsch dar. So würden die Aristokraten durchweg als gute, aufrechte Leute gezeigt, die von einem wütenden Mob von blutrünstigen Barbaren aus ihren Häusern gezerrt werden. Der berühmt-berüchtigte Revolutionär Robespierre würde nur als Monster dargestellt, statt ihn auch als Befreier zu zeigen. Am Ende seiner Rede sagte der Politiker, dass Assassin's Creed - Unity "ein Bild des Hasses auf die Revolution zeigt, Hass auf das Volk, Hass auf die Republik, wie man ihn heute so oft im rechtsextremen Lager findet."

Unterdessen hat Entwickler Ubisoft mit anderen Problemen zu kämpfen. Inzwischen ist bereits die dritte Aktualisierung für Assassin's Creed - Unity in der Mache. Unsere Meinung zum Spiel findet ihr in unserem Test: "Assassin's Creed - Unity: Die Revolution lebt"

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus   Science-Fiction  

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