Counter Strike - Global Offensive: Nach Wettbetrug schlägt der Bannhammer zu

von Frank Bartsch (27. Januar 2015)

Auch im E-Sport gibt es Betrügereien, bei denen Geld fließt. Einen Fall hat jetzt Valve aufgedeckt und Profispieler in Counter Strike - Global Offensive gesperrt.

In der Vergangenheit hat es immer wieder Spiele gegeben, bei denen Teams in dem Shooter regelrecht "abgezogen" wurden. Durch unfaire Eingriffe in das Spielgeschehen gab es für das Gegenüber nie eine Chance. Das ist ärgerlich, aber kriminell wird dies erst im Zusammenspiel mit Geldwetten.

Auf manchen Partien wurden nämlich Wetten über nicht unerhebliche Geldsummen abgeschlossen. Valve untersuchte die Vorwürfe gründlich und hat jetzt über den Blog von Counter Strike einige Spieler bekanntgegeben, die an keiner Veranstaltung mehr teilnehmen dürfen und vor denen sich andere Spieler hüten sollten. Der Verdacht erhärtete sich, dass diese Individuen mit unlauteren Mitteln spielen.

Ob noch zivilrechtliche Klagen drohen, ist ungewiss. Immerhin handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt. Bei Veranstaltungen im E-Sport geht es immerhin bereits um Millionenbeträge.

Für die Weltmeister in Dota 2 sind vergangenes Jahr beispielsweise 10 Millionen Dollar ausgelobt wurden.

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Die Schlachtfelder in Titanfall

Auch andere Entwickler verstehen bei Schummeleien keinen Spaß:

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Tags: Multiplayer   Online-Zwang   Steam  

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