Wer ist eigentlich? #89: Sam Fisher

von Frank Bartsch (01. März 2015)

Samuel "Sam" Fisher hat einen Abschluss in Politikwissenschaften. Doch er kümmert sich nicht um Steuer- oder Finanzpolitik. Fisher zieht es auf das Schlachtfeld.

Schon früh kam er mit dem Militär in Kontakt. Seine schulische Ausbildung hat er bereits in einem militärischen Internat abgeschlossen. Nach dem Tod seiner Eltern ist er dort Dauergast. Später absolviert er sein Studium der Politikwissenschaften an der United States Naval Academy.

Auch im Anschluss bleibt es militärisch. Fisher tritt den Navy Seals bei. Seine Talente bleiben nicht unentdeckt. Bald schon arbeitet er für das CIA und auch die NSA.

Fisher ist weltweit in geheimen Operationen tätig und unterstützt das dritte "Echelon". Diese Spezialtruppe ist klein, mobil und schlagkräftig. Innerhalb der NSA angesiedelt ist sie nur dem Präsidenten der USA Rechenschaft schuldig und erhält auch über diese oberste Exekutive ihre Befehle.

Ihm helfen im Einsatz seine exzellenten Fähigkeiten im Nahkampf. Fisher ist ein geübter Kampfsportler in der israelischen Selbstverteidigung Krav Maga.

Zudem macht er sich seine Fertigkeiten als Spezialist von Infiltrationen zunutze. Fisher kann sehr gut lautlos vorgehen und sich in feindliche Basen einschleichen. Hinzu kommen seine Fähigkeiten als Hacker, sein geübter Umgang mit Sprengstoffen und Waffen jeglicher Art, sowie seine Überwachungstechniken. Fisher ist eine effiziente "Ein Mann"-Armee.

Doch dabei ist er nicht skrupellos. Er hat im Kreis seiner Kameraden viele Freunde. Einige davon sind aber auch bei Einsätzen getötet worden. Bei Kameraden, aber auch Gegnern ist Sam für seine effiziente Vorgehensweise geliebt und auch gefürchtet.

Dazu gibt es aber auch immer mal einen Spruch, gewürzt mit Fishers eigenem, schwarzen Humor. Fisher würde außerdem nie gegen unbewaffnete oder wehrlose Menschen vorgehen und verabscheut derartige Methoden.

Dass eine solche Tötungsmaschine wie Fisher auch nicht gefühlskalt ist, zeigt sich daran, dass er sogar eine Familie gründet. Zwischen den Jahren 1984/85 heiratet er Regan Burns, eine Mitarbeiterin des NSA in Frankfurt am Main.

Burns bringt kurz darauf die gemeinsame Tochter Sarah zur Welt. Leider zerbricht die Ehe nach nur drei Jahren und Sarah wächst zunächst bei der Mutter auf.

Doch Regan stirbt an Krebs. Als Sam davon erfährt, kümmert er sich fortan um seine Tochter. Und obwohl er es hasst, nimmt er wegen seiner Verantwortung für Sarah sogar einen Bürojob bei der CIA an. So reist er nicht mehr von Krisengebiet zu Krisengebiet und ist stattdessen nahe bei seinem Kind.

Dennoch muss Sam auch ab und an auf Außeneinsätze gehen. Während einer Mission in Island erfährt er, dass ein betrunkener Autofahrer seine Tochter bei einem Unfall tödlich verletzt hat.

Nach einigen Nachforschungen erfährt Sam, dass Sarah aber doch noch lebt und an einem sicheren Ort ist. Ihr Tod wurde nur inszeniert. Angeblich gibt es Informationen über einen Maulwurf innerhalb der Organisation, der Sarah entführen wollte, um sie als Druckmittel zu einzusetzen.

In den verschiedenen Büchern der "Splinter Cell"-Reihe gibt es sogar eine Episode, in der Sarah entführt wird, um Sam in eine Falle zu locken.

Aktuell ist Lieutenant Commander Sam Fisher Kommandeur des vierten Echelon und damit auch nur dem Präsidenten der USA Rechenschaft schuldig.

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Wer ist eigentlich Sam Fisher?

Erster Auftritt:

Besondere Merkmale:

  • Experte auf vielen Gebieten der Kriegsführung
  • alleinerziehender Vater und effiziente Tötungsmaschine
  • leitet eine geheime Spezialtruppe
  • Meister in Krav Maga

Auftritte in weiteren Spielen:

So viel zu Sam Fisher. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Wynne (Dragon Age - Origins)
  2. Magus (Chrono Trigger)
  3. Trane (Getting Up)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

Dieses Video zu Splinter Cell 6 schon gesehen?

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus   Wer ist eigentlich  

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