Wegen Ukraine-Konflikt: Blizzard sperrt Battle.net-Zugänge für Krim-Bewohner

von Frank Bartsch (09. April 2015)

Westliche Staaten haben in den vergangenen Monaten Handelssanktionen gegenüber Russland verhängt. Von dieser Auseinandersetzung sind nun auch Spieler betroffen.

Blizzard sperrt nämlich "Battle.net"-Zugänge für Bewohner der Halbinsel Krim. Diese Region wurde von Russland im Rahmen des Ukraine-Konflikts annektiert. Verschiedene Staaten, so auch die Vereinigten Staaten von Amerika, reagierten mit Sanktionen. Die Fronten sind trotz diplomatischer Bemühungen weiterhin verhärtet.

Das Forum Neogaf hat den Bericht eines betroffenen Spielers gebracht. So versendet Blizzard wohl Mails an Betroffene. Der Inhalt ist, dass Blizzard "Battle.net"-Konten mit sofortiger Wirkung sperrt. Sobald die bestehenden Handelssanktionen zwischen Russland und den USA aufgehoben sind, stünde einer Reaktivierung nichts im Wege.

Ohne ein entsprechendes Konto sind Spiele wie beispielsweise Hearthstone - Heroes of Warcraft gegen andere, menschliche Gegner gar nicht spielbar.

Im vorliegenden Fall stammt der Spieler allerdings gar nicht von der Halbinsel Krim, sondern lebt in Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Es kostete ihn viel Überzeugungsarbeit, bis Blizzard seinen Zugriff wieder hergestellt hat.

In Hearthstone erfreuen sich die Spieler aktuell an dem Zusatz "Der Schwarzfels".

Dieses Video zu Hearthstone schon gesehen?

Tags: Politik  

Kommentare anzeigen
RPC 2017: Livestream für den guten Zweck

RPC 2017: Livestream für den guten Zweck

Nur noch einmal schlafen gehen! Dann ist zwar nicht unbedingt Weihnachten, für Fantasy-Freunde aber zumindest so e (...) mehr

Weitere News

Meinungen - Hearthstone - Heroes of Warcraft

Alle Meinungen