Wer ist eigentlich? #95: John Marston

von Frank Bartsch (12. April 2015)

"John Marston ist der wohl coolste Typ in Videospielen überhaupt." Diese Vorstellung sagt eigentlich schon alles. Doch es geht natürlich auch ein Stück umfassender.

John hatte es nie leicht im Leben. Seine Mutter, eine Prostituierte, starb bei seiner Geburt im Jahr 1873. Auch Johns Vater, der nach einer Kneipenschlägerei auf beiden Augen blind geworden war, ging schnell aus Johns Leben. Er verstarb, als John acht Jahre alt war. Das Verhältnis der Eltern zueinander ist unklar. Johns Vater könnte ein Freier oder auch der Zuhälter der Mutter gewesen sein.

Der Junge wächst somit in einem Waisenhaus auf. Dort trifft er auch seine künftige Ehefrau Abigail. Als John 17 Jahre alt ist, brennt das Paar durch. Beide schließen sich der „Dutch Gang“ unter Dutch Van Der Linde an.

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Dutch übernimmt eine Art Vaterrolle für John. Er lehrt ihn Schreiben, Lesen, den Umgang mit dem Revolver und bringt ihm auch viel über das harte Leben im Wilden Westen bei.

Die Bande ist an verschiedenen Raubzügen, Überfällen und auch Morden beteiligt gewesen. Die Bandenmitglieder rechtfertigen ihr Vorgehen damit, dass sie bei den Menschen eine Veränderung herbeiführen wollen. Da sie stets die Reichen bestehlen und ihre Beute auch mit Ärmeren teilen, sehen sie sich moralisch im Recht.

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Als Abigail mit Jack schwanger wird, verlässt sie die Bande. Nach einer zweiten Schwangerschaft verstirbt die gemeinsame Tochter direkt nach der Geburt. Sie hatte nie einen Namen erhalten. John bleibt in dieser Zeit noch der Dutch Gang treu.

Nachdem er bei einem Bankraub im Jahre 1908 lebensgefährlich verletzt und von seinen Kampfgefährten zum Sterben zurückgelassen wird, entschließt sich Marston sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Folglich flieht er mit Abigail und Jack und kauft sich und seiner Familie eine Farm.

Doch Johns Vergangenheit holt ihn ein. Der Chef des neu gegründeten „Bureau of Investigation“, Edgar Ross, setzt sich das ehrgeizige Ziel den Wilden Westen zu zähmen und damit jede kriminelle Energie auszumerzen. So wendet er sich an John Marston und gibt ihm den Auftrag, seine ehemaligen Bandenkollegen aufzusuchen und zu töten. Danach sei Johns Schuld bezahlt. So die Theorie.

Ross unterstreicht sein Ansinnen damit, dass er Abigail und Jack entführt. Erst wenn John seinen Auftrag erfüllt, sieht er seine Familie wieder.

Und damit steigt ihr in das spannende Abenteuer von Red Dead Redemption ein.

Charakterlich gesehen ist John Marston ein Cowboy der alten Schule. Neuem gegenüber ist er skeptisch eingestellt. Der hervorragende Schütze verhält sich gegenüber Frauen sehr höflich und zuvorkommend, während er mit männlichem Gesindel weniger höflich umgeht.

Je nach eurem Spielverhalten ist es möglich, John als ehrenhaften Menschen oder eher als Abschaum darzustellen. Mit wenig Ehre könnt ihr Passanten im Spiel beleidigen.

Erster Auftritt:

  • Red Dead Redemption

Weiterer Auftritt:

Besondere Merkmale:

  • kann mit dem "Eagle Eye" die Zeit verlangsamen und damit besser zielen
  • kann nicht schwimmen
  • nach einem Bärenangriff zeichnen Narben sein Gesicht
  • coolster Typ der Videospielwelt

So viel zu John Marston. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Elizabeth (Bioshock – Infinite)
  2. Sam Gideon (Vanquish)
  3. Demitri Maximoff (Darkstalkers)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

Tags: Wer ist eigentlich   Singleplayer   Multiplayer  

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