Wolfenstein - The Old Blood: Exklusivbericht mit Rudi Jäger

von Joachim Hesse (28. April 2015)

Im Mai geht die Geschichte um Supersoldat B.J. Blazkowicz in die nächste Runde. Wolfenstein - The Old Blood erzählt in zwei längeren Episoden namens

  • Rudi Jäger und die Höhle der Wölfe
  • Die dunklen Geheimnisse der Helga von Schabbs

die Vorgeschichte zum Ego-Shooter Wolfenstein - The New Order. Wir hatten jetzt die exklusive Möglichkeit, einen Teil des Spiels auf PlayStation 4 selbst zu spielen, den außer den Entwicklern noch niemand gesehen hat. Treffen mit Rudi Jäger inklusive.

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B.J. Blazkowicz in Wolfenstein - The New Order und The Old Blood

"Du bist in meiner Schusslinie!", brüllt der deutsche Soldat seinen Kameraden an, der ihm die Sicht auf der Brücke versperrt. Tja, Pech. Sekunden später haben Kugeln aus eurem neuen Scharfschützengewehr "Bombenschuss" die beiden blutig niedergestreckt. Auch bevor ihr auf General Totenkopf trefft, geht es also heiß her.

Die neuen Abschnitte spielen in mittelalterlichem Ambiente. Entwickler Machine Games thematisiert im Spiel umfangreiche Burganlagen, in denen sich das Regime verschanzt und dem Sieg im virtuellen Zweiten Weltkrieg entgegenstrebt. Auch eine virtuelle Interpretation der Stadt Paderborn findet ihr nun vor. Die haben die Entwickler aus dramaturgischen Gründen allerdings an den Rand der Alpen gelegt - das fällt wohl unter "künstlerische Freiheit".

Die Grafik wirkt im neuen Teil genauso detailliert und flüssig wie im Vorgänger. Geruckelt hat auf der Debug-PS4 nichts. Hoffentlich hat Machine Games hier aus den Fehlern gelernt und es gibt dieses Mal keine zwingend nötige Patch-Orgie am Erstverkaufstag.

Spielerisch erweitert Machine Games das Abenteuer um einige unterhaltsame Kleinigkeiten. Das sind zum einen weitere Schießprügel, zum anderen dürft ihr nun an bestimmten Stellen mittels zweier Rohrstücke die Wand hochkraxeln. Dazu rammt ihr die Rohrstücke durch Knopfdruck abwechseln links und rechts in die porösen Wände.

Bei den Gegnern findet ihr neue Robotersoldaten. Die Entwickler machen sich dabei geschickt den Umstand zu Nutze, dass das Spiel vor The New Order spielt. Die Soldaten benötigen nun nämlich wie eine Straßenbahn noch einen direkten Stromkontakt zu einer Oberleitung. Dadurch patrouillieren sie auf festgelegten Bahnen. Dadurch ergeben sich recht knackige Schleich- und Ballersequenzen. Auf dem normalen Schwierigkeit schenkt euch das Spiel definitiv nichts. Das seht ihr auch in der Aufnahme des Livestreams, die Herausgeber Bethesda vor kurzem ins Netz gestellt hat:

Für 20 Euro scheint Machine Games hier ein durchdachtes Stück Software zu liefern. Laut Hersteller erwarten euch etwa acht Stunden Spielspaß bis zum Abspann. Das klingt nach einem fairen Deal. Wartet bitte noch den Test ab, doch wenn sich Machine Games mit dem Rest keinen groben Schnitzer erlaubt, bekommt ihr voraussichtlich am 5. Mai ein erstklassiges Ballerspiel zum Download gereicht. Die Fassung auf Disk folgt zehn Tage später für PC, PS4 und entgegen erster Meldungen auch Xbox One. Für Xbox 360 und Ps3 erscheint das Spiel nicht.

Wie es danach weitergeht, darauf finden sich in unserer großen Spiel-Analyse "Auf dem Weg zu Wolfenstein 2 jede Menge Hinweise.

Tags: Onkel Jo   Entwicklerbesuch  

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