Endspiel in Warschau: Wahnsinn, was World of Tanks für eine Fan-Gemeinde hat

von Joachim Hesse (25. April 2015)

Dieses Wochenende laufen im polnischen Warschau The Grand Finals, die Weltmeisterschaft der Panzerschlacht World of Tanks. Zwölf internationale Mannschaften sind aus der Liga übrig geblieben, die um den Titel und Preisgelder kämpfen. Eine Veranstaltung, die beeindruckt.

Pressekonferenz zur Eröffnung. Von links: Wargaming-Chef Victor Kislyi, E-Sports-Beauftragter Mo Fadl sowie die Sponsoren-Vertreter Dimitri Konash (Intel) und Jeff Royle (Razer).Pressekonferenz zur Eröffnung. Von links: Wargaming-Chef Victor Kislyi, E-Sports-Beauftragter Mo Fadl sowie die Sponsoren-Vertreter Dimitri Konash (Intel) und Jeff Royle (Razer).

"Wargaming ist ein globales Phänomen", verkündet Firmengründer Victor Kislyi selbstbewusst auf der eröffnenden Pressekonferenz. Und damit hat er recht. Nur wenige Spiele sind dauerhaft so erfolgreich wie die von Wargaming. Alleine Zugpferd World of Tanks bricht einen Rekord nach dem anderen. Demnächst soll es sogar mit 103.000 Spielern in einem einzigen Turnier im Guinness-Buch der Rekorde stehen. World of Warplanes und das in der finalen Beta-Phase befindliche World of Warships runden das Bild ab.

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Panzerfahren in World of Tanks

Nun spielen also die erfolgreichsten Mannschaften von World of Tanks um den Gesamtsieg. Gemietet hat Wargaming dafür die Arena der Expo XII. Für Europa treten Virtus.Pro und Schoolbus an, aus Russland kommen Na'vi und Hellraisers. Aus Asien angereist sind Rg.Razer, Yato, EL Gaming (Elong) und Arete. Aus den Vereinigten Staaten nehmen Rulette und Elevate am Turnier teil. Außerdem gibt es noch die Wildcard-Mannschaften Kazna Kru und Wp.Sc6.

Wer wird gewinnen? Letztendlich vermutlich alle, denn Gewinner des Ganzen sind die Spieler und Zuschauer. Bereits im vergangenen Jahr kamen im Laufe der Veranstaltung rund 10.000 Besucher zur Weltmeisterschaft vorbei. Eine Zahl, die auch dieses Jahr erreicht werden sollte. Das Interesse ist größer denn je, die Halle brechend voll.

Vor der Tür stehen interessierte Besucher in Schlangen an und dürfen erst hinein, wenn andere das Gebäude verlassen - mehr geht nicht. Die Präsentation drinnen ist auf dem Niveau einer Fernsehübertragung eines großen Sportereignisses. Moderatoren, Kinoleinwände und entsprechende Beleuchtung inklusive. Nur kleine technische Pannen lassen die Pausen zwischen den Partien mitunter etwas lang erscheinen.

Dennoch: Viel professioneller kann ein E-Sport-Ereignis kaum aufgezogen werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung und ein Beispiel, das hoffentlich auch in Deutschland weitere Nachahmer findet.

Mal sehen, welche Mannschaft Morgen Abend auf dem Siegertreppchen steht und Trophäe und Sieger-Scheck über 150.000 Dollar (ca. 111.000 Euro) mit nach Hause nimmt. Insgesamt lobt Wargaming an diesem Tag 300.000 Dollar (ca. 222.000 Euro) aus. Viel Geld. Verdient haben es sich die Cyber-Athleten sicher, denn die Schlachten erweisen sich auch für die Zuschauer als wahrhaft spannende Partien.

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