Blizzard: Hersteller zieht Antrag auf einstweilige Verfügung zurück

von Dennis ter Horst (09. Mai 2015)

Blizzard hat seinen Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen die Bossland GmbH wieder zurückgenommen.

Dabei geht es um den Kauf und Verkauf von virtuellen Gegenständen und Gold im Action-Rollenspiel Diablo 3. Dies ist bei der Firma Bossland GmbH mit Echtgeld nämlich möglich, was Blizzard aber gar nicht gefällt. Das Oberlandesgericht Hamburg hat nun beschlossen, dass in diesem Fall keine Rechtswidrigkeit vorliegt.

Für den bekannten Spielehersteller geht das Ganze jetzt natürlich nicht gut aus, da Blizzard die Kosten von nunmehr zwei Verfahren zu tragen habe, wie die Rechtsanwaltseite Kaesler.eu berichtet. Am 6. Mai 2013 hatte das Landgericht Hamburg nämlich beschlossen, dass Bossland seinen Dienst nicht mehr anbieten dürfe, da Blizzard dem Betreiben solch einer Internetseite nicht zugestimmt hätte. Dies geschah ohne mündliche Anhörungen.

Dabei wurde eine einstweilige Verfügung erlassen, die Blizzard wie gesagt nun zurückgezogen hat. Bossland freut sich natürlich über diesen Ausgang, da diese Firma schon länger gegen Blizzard in einigen Rechtsfragen vorgeht. Dabei geht es oft darum, gewisse Aspekte von Online-Spielen klarzustellen und eine dadurch klare Rechtslage zu schaffen.

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Diablo 3 - Reaper of Souls: Das bringt die Erweiterung

Diablo 3 ist für PC, PS4, Xbox One, PS3 und Xbox 360 erhältlich.

Übrigens scheint Blizzard Mikrotransaktionen für Diablo 3 auszuprobieren.

Darüber hinaus wurde im Januar eine neue Gegenstandsklasse eingeführt.

Mehr Infos zu Diablo 3 gibt es im Test Diablo 3: Jetzt kommt es also für Konsole.

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Tags: Online-Zwang  

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