Nintendo: Vorerst keine Pläne für eine eigene VR-Brille

von Gabriel Blum (19. Juni 2015)

Nintendo hat laut Aussage von Reggie Fils-Aime, Chef der Nordamerika-Sparte, vorerst keine Pläne eine eigene VR-Brille auf den Markt zu bringen.

Das gab er dem englischen Magazin Polygon.com am Rande der E3 zu Protokoll. Laut Fils-Aime müsse Technik vor allem Spaß machen und die Geselligkeit födern, um auf dem Spielemarkt erfolgreich zu sein. Bei den heutigen VR-Brillen wie dem Oculus Rift, Microsofts HoloLens oder Sonys Project Morpheus sei das aber noch nicht der Fall. "Es macht keinen Spaß und es ist nicht gesellig", so Fils-Aime, "es ist einfach nur Technik."

Nintendo hat in der Vergangenheit schon einmal schlechte Erfahrungen mit VR-Brillen gemacht: Vor 20 Jahren brachte das Unternehmen den Virtual Boy auf den Markt, der sich allerdings so schlecht verkaufte, dass das Projekt nach sechs Monaten wieder eingestellt wurde. Dabei gibt es von Seiten der Spieler durchaus Interesse: Ein Lieberhaber hat sogar schon eine einfache Version von Pokemon für Oculus Rift programmiert.

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Unterdessen läuft die Entwicklung an Oculus Rift ungebremst weiter. Inzwischen gibt es nicht nur Details zu den Systemanforderungen, sondern auch einen Controller.

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Tags: Hardware   Oculus Rift   E3 2015  

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