Star Citizen: Entwickler geht auf aktuelle Kritik ein

von Dennis ter Horst (09. Juli 2015)

Zurzeit erhält Entwickler Cloud Imperium Games viel Kritik von der Spielergemeinde, was sein Projekt Star Citizen angeht.

Nun meldet sich der Community-Chef Ben Lesnick zu Wort und nimmt zur geäußerten Kritik Stellung, wie die englischsprachige Seite pcinvasion.com berichtet. Dabei geht Lesnick beispielsweise auf das anvisierte Modul "Star Marine" ein, das euch einen Blick aus der Ego-Perspektive wie in einem Shooter beschert.

Dieses sei nicht auf Eis gelegt, sondern nur auf unbestimmte Zeit verschoben, weil es noch nicht bereit für eine Veröffentlichung sei. Allerdings glaubt Lesnick an ein Erscheinungsdatum, das nur einige Wochen entfernt liegt.

Darüberhinaus handle es sich bei Star Marine nicht einfach um einen Shooter-Modus, der den Spielen der "Call of Duty"-Reihe ähnelt. Diese Spieltechnik sei ein essentieller Teil des Spiels und gehöre dazu, wie andere, vollkommen selbstverständliche Spielelemente. Dies sei ein ganz bestimmter Aspekt, den Entwickler Cloud Imperium Games im Spiel vollwertig integriert darstellen möchte.

Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die Entwickler sich zu viel Zeit dafür nehmen würden, schon jetzt die letzten Feinheiten hinzuzufügen. So etwas passiere aber laut Lesnick erst gegen Ende der Entwicklungszeit. Darüber hinaus sei auch der Modus "Arena Commander", die Alpha-Version des Spiels vom letzten Jahr, in keiner Weise ein "poliertes" Spiel gewesen.

Demnach sehe auch niemand in der Entwicklermannschaft Arena Commander als finale Version von Star Citizen an, da dies schlicht und ergreifend nicht der Fall sei. Klar, mehrere Dinge wie die Schiffe oder die Umgebung würden schon sehr gut aussehen, zeigen aber noch in keiner Weise das finale Spiel.

Zudem möchte die Spieleschmiede zurzeit keine weiteren Elemente in den Entwicklungsplan aufnehmen. Damit geht Lesnick auf die Forderung der Spieler ein, die Möglichkeit zu kriechen zu implementieren.

Übrigens gab es auch Beschwerden, was die Schiffe angeht, die ihr euch bereits kaufen könnt. Manche waren zwar bereits erwerbbar, konnten von euch bisher aber nicht ausgewählt werden. Dies läge einfach daran, dass manche Schiffe Priorität gegenüber anderen hätten.

Beispielsweise würden gerade die Schiffe Priorität besitzen, die in Squadron 42 genutzt werden, der zentralen Spielgeschichte von Star Citizen. Danach kämen die Schiffe, die in Arena Commander 1.0 zum Einsatz kommen.

Im Vorfeld sollen bereits weitere Inhalte wie beispielsweise die Star-Karte über das Internet erscheinen. Diese lässt allerdings ebenfalls auf sich warten, wobei die Arbeiten laut Lesnick zurzeit gut vorangehen würden.

Einige Nutzer würden sich auch darüber beschweren, dass bei Star Citizen keine offene Entwicklung herrsche. Für Lesnick sei es aber nicht nötig, wirklich direkt alles mit dem Spieler zu teilen, wenn die Arbeit an einer bestimmten Sache lediglich erst begonnen habe. Es gäbe genug Aktualisierungen und auch Rückmeldungen seitens der Entwickler, um die Spieler auf dem aktuellen Stand zu halten.

Schon seit längerem könnt ihr in Star Citizen auch per Freiflugmodus die Gegend erkunden.

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Science-Fiction  

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