China: Konsolen-Bann landesweit aufgehoben

von Dennis ter Horst (27. Juli 2015)

Die Volksrepublik China hat ihren landesweiten Konsolen-Bann aufgehoben.

Dieses Gesetz trat bereits im Jahr 2000 in Kraft und sorgte dafür, dass chinesische Spieler nur dann eine Konsole importieren durften, wenn die Regierung dies bewilligte. Das chinesische Ministerium für Kultur verabschiedet nun ein Gesetz, wodurch Konsolen-Hersteller ihre Produkte auch in China anbieten dürfen, berichtet das englischsprachige Nachrichtenmagazin Middaydaily.com.

Bereits im vergangenen Jahr wurde das damals noch bestehende Gesetz ein wenig entschärft. Übrigens wurde das Gesetz ursprünglich verabschiedet, weil viele Eltern ein Problem mit der aufstrebenden Konsolen-Generation hatten. Laut ihren Aussagen würden Videospiele einen schlechten Einfluss auf Kinder ausüben. Zumindest Hersteller Nintendo konnte aber Gerätschaften verkaufen, die lediglich ein Spiel vorinstalliert hatten.

Der chinesische Videospielmarkt ist nach dem US-amerikanischen übrigens der größte. Letztes Jahr wurden mehr als 22 Milliarden Dollar eingespielt, was hauptsächlich durch Online-Rollenspiele zustande kommt. Auch Spiele wie League of Legends, Dota 2 und ganz klar World of Warcraft spielen eine große Rolle.

Noch dazu wurden auch bereits mehrere Spiele aus China gebannt. Dazu gehörte beispielsweise Battlefield 4, weil ihr dort gegen die chinesische Armee kämpft.

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Battlefield 4: Größer, lauter, komplexer

Somit hat Sony nun die Möglichkeit, die PS4 in China in den Verkauf zu bringen. Schaut mal in den Blickpunkt PlayStation 4: Das solltet ihr über Hardware, Controller und Spiele wissen, um zu erfahren, was wohl bald auf dem chinesischen Markt erhältlich sein wird.

Tags: Hardware  

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