Steam: Fehler ermöglichte Account-Diebstahl, Lücke mittlerweile behoben

von Sören Wetterau (27. Juli 2015)

Die digitale Distributionsplattform Steam musste am vergangenen Wochenende mit einer schweren Sicherheitslücke kämpfen, wie das Magazin Kotaku berichtet.

Demnach war es für eine gewisse Zeit lang möglich, eine Änderung des Passworts für einen beliebigen Account durchzuführen, ohne den eigentlich per E-Mail an den Accounteigentümer versendeten und für die Sicherheit verantwortlichen Code einzugeben. So war es möglich, dass Nutzer einfach die Originaleigentümer ausgesperrt haben. Mit dem erbeuteten Konto konnten sie zum Glück nicht viel anfangen: Bei einer Änderung des Passworts wird beispielsweise die Steam-Handelsfunktion automatisch temporär gesperrt.

Valve hat sich der Sicherheitslücke direkt angenommen und sie mittlerweile geschlossen. Die betroffenen Nutzer müssen ein neue Passwort-Zurücksetzung anfordern, um wieder ihr Steam-Konto nutzen zu können.

An dieser Stelle empfiehlt Valve erneut die Nutzung der "Steam Guard"-Funktion. Dadurch könnt ihr den Zugriff auf euer Steam-Konto auf bestimmte Computer und Browser beschränken. Das funktioniert nicht nur via E-Mail-Code, sondern neuerdings auch via Smartphone.

Valve und Steam sind immer wieder im Mittelpunkt von Datendiebstählen: Erst vor einigen Monaten kämpfte das Unternehmen gegen Leute, die Steam-Seiten nachbastelten, um unvorsichtigen Nutzern Viren unterzuschieben.

Tags: Steam  

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