Battlecry: Bethesda zweifelt an eigenem "Free 2 Play"-Projekt

von Frank Bartsch (08. Oktober 2015)

Es sollte die "Free 2 Play"-Welt revolutionieren. Nun zweifelt Hersteller Bethesda selbst an der Qualität von Battlecry. Die Zukunft des Projekts scheint ungewiss.

Battlecry war schon im Vorfeld der Spielemesse E3 2014 eine der großen Überraschungen. Erste gezeigte Szenen und Spielideen weckten Neugierde und auch Hoffnungen, wie auch die Vorschau "Battlecry: Bethesdas Frontalangriff auf Free 2 Play" zeigt.

Bethesdas Spielidee sollte dem umstrittenen "Free 2 Play"-Modell neues Leben einhauchen. Doch seit Monaten herrscht Funkstille rund um Battlecry.

Das australische Magazin Progressbar hat nachgehakt. Bethesdas Antwort folgte auf dem Fuß:

"Wir haben Bedenken um Battlecry und ob das Spiel die Erwartungen auch halten kann. Wir prüfen aktuell, welche Verbesserungen notwendig sind, um unseren Qualitätsansprüchen auch gerecht zu werden."

Battlecry versetzt euch in eine düstere Zukunft. Nach einem Weltkrieg einigt sich der überlebende Rest der Menschheit auf das sogenannte "Schwarzpulverabkommen". Streitigkeiten werden in "War Zones" im Kampf zwischen Elite-Teams ausgetragen.

Bis zu 32 Spieler sollten gemeinsam und gegeneinander in die blutige Schlacht ziehen können.

Battlecry sollte im Laufe dieses Jahres auch in Deutschland als Onlinespiel für PC erscheinen. jetzt ist fragwürdig ob das Spiel überhaupt noch umgesetzt wird.

Allerdings sind in Bezug auf Bethesda zurzeit ohnehin alle Augen auf die bevorstehende Veröffentlichung des heiß ersehnten Fallout 4 gerichtet. In der Vorschau "Fallout 4: Neue Eindrücke und Infos zum Endzeit-Spektakel" erfahrt ihr auch, warum die Spielerwelt mit Spannung auf die Veröffentlichung wartet.

De facto scheint das Projekt so anspruchsvoll, dass selbst so renommierte Serien wie The Elder Scrolls aktuell bei Bethesda nur die zweite Geige spielen.

Tags: Multiplayer   Online-Zwang   Free 2 play  

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