Sony besiegelt das Ende der PlayStation Vita

von Frank Bartsch (26. Oktober 2015)

Sony gibt bekannt, dass das Unternehmen den hauseigenen Handheld nicht mehr unterstützt. Das Unternehmen konzentriert sich voll und ganz auf die PlayStation 4.

Masayasu Ito, aus dem Management-Team des Konzerns, bestätigt gegenüber dem japanischen Magazin 4Gamer (ins Englische übersetzt durch Dualshockers), dass das Unternehmen keine Inhalte mehr für die tragbare Konsole erstellt.

Das entspricht damit einer vorangegangenen Meldung, dass die PlayStation Vita keine Bedeutung in der Strategie von Sony spielt.

Die jetzige Entscheidung kommt wenig überraschend. Die Verkaufszahlen der PS Vita konnten nie den Erwartungen entsprechen. Lediglich in Japan erfreut sich das mobile Gerät noch großer Beliebtheit.

Vielleicht liegt es daran, dass einfach zu wenige Spiele aus Japan bis nach Europa durchdringen konnten? Der letzte große Spielehit für die Konsole ist Tearaway gewesen.

Vielleicht liegt es aber auch an Sonys Preispolitik? Während die tragbare Konsole ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet, sind die benötigten Speicherkarten stets recht kostspielig.

Einen Beitrag zum Scheitern der PlayStation Vita hat sicher auch die allgemeine Marktentwicklung der mobilen Spiele. Smartphones und Tablets bieten heutzutage eine Unmenge von Inhalten, die oftmals sogar kostenfrei funktionieren. Ein Beleg dafür ist der spieletipps-Bericht "iPhone & Android: 10 Top-Spiele im Jahr 2014".

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Die PS Vita unter der spieletipps-Lupe

Trotz Sonys Entscheidung steht es Drittunternehmen dennoch offen, Inhalte für die Konsole zu entwickeln.

Tags: Singleplayer   Multiplayer   Hardware  

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