Wer ist eigentlich? #124: Das Pokémon Simsala

von Frank Bartsch (01. November 2015)

Es soll doch tatsächlich Leute geben, die das berühmte Pokémon Simsala noch nicht kennen. Es gilt diese Wissenslücke auszumerzen. Erfahrt in den nächsten Zeilen, weshalb dieses Taschenmonster euch im Kampf das Leben echt schwer machen kann.

"Abra, Kadabra, Simsala, Bim!", so lautet neben „Hokus Pokus“ ein weit verbreiteter Zauberspruch. Und genau darauf beziehen sich die Macher von Simsala.

Denn das Taschenmonster entwickelt sich aus Abra zu Kadabra, dieser dann zur stärkeren Form Simsala. Dieses Pokémon steht nach der Evolutionstheorie der Pokémon, die im sogenannten Pokédex enthalten ist, in dem sämtliche Informationen über die Taschenmonster gelistet sind, also über den beiden Vorgänger-Formen.

Das Aussehen von Simsala variiert leicht über die Jahre hinweg. Geblieben ist, dass sich das Monster auf zwei Beinen bewegt und in jeder Hand einen krummen Löffel trägt, mit denen es auch angreifen kann.

Verschiedene Quellen sind sich uneins über den Intelligenzquotienten von Simsala. Er schwankt irgendwo zwischen 1.000 und 5.000. Damit kann sich Simsala nicht nur an alles erinnern, es verfügt sogar über Kräfte aus der „Psycho“-Klasse.

Es wird auch gemunkelt, dass Simsala nur durch die Kraft der eigenen Gedanken die Krummlöffel, die es mit sich herum trägt, erschaffen konnte. Der angeblich telekinetisch veranlagte Uri Geller sah darin sogar eine Anspielung auf seine Person und hat versucht, Nintendo und die Pokémon Company zu verklagen. Allerdings ohne Erfolg.

Wie alle Pokémon der „Psycho“-Klasse, so hat auch Simsala ein großes Repertoire an statusverändernden Attacken auf Lager. Und natürlich setzt Simsala Telekinese, Hypnose oder auch Teleportationen ein. Verbunden mit anderen Typen, wie „Kraft“, Geist“ oder weiteren, könnt ihr ganz neue, schlagkräftige Angriffe einsetzen.

Simsala fällt vor allem durch eine hohe Initiative und starke Spezialangriffe auf. Es eignet sich sehr gut als sogenannter „Sweeper“. Diese Art der Pokémon sollte dafür genutzt werden, um Kämpfe möglichst schnell und durch ein offensives Spiel zu gestalten. Sweeper besitzen in der Regel wenig defensive Fähigkeiten.

Doch auch Simsala hat Schwächen. Pokémon der Klassen „Käfer“, „Geist“ oder auch „Unlicht“ setzen ihm kräftig zu.

Seit der sechsten Generation, also den Spielen Pokémon X und Pokémon Y gibt es auch eine Mega-Entwicklung, das Mega-Simsala. In dieser Variante wirkt Simsala noch weiser.

Es lässt gleich fünf Löffel über dem eigenen Kopf schweben und schwebt obendrein noch selbst. Der dazugehörige weiße Rauschebart tut sein Übriges, damit Mega-Simsala außerordentlich erhaben und ehrwürdig wirkt.

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Wer ist eigentlich das Pokémon Simsala?

Erster Auftritt:

  • seit dem ersten Pokémon-Spiel dabei

Besondere Merkmale:

  • kann sich in eine Mega-Form verwandeln
  • ist eines der stärksten Psycho-Pokémon
  • ist extrem intelligent
  • nur schwer auffindbar

Weitere Auftritte in Spielen:

  • in allen weiteren Pokémon-Spielen vertreten

So viel zu Simsala. Welche Spielfigur sollen wir in der nächsten Folge von "Wer ist eigentlich?" vorstellen?

  1. Dorian Pavus (Dragon Age – Inquisition)
  2. Spyke (Splatoon)
  3. Zojja (Guild Wars 2)

Falls ihr es verpasst habt, dann schaut euch hier die letzten Ausgaben von "Wer ist eigentlich?" an:

Tags: Anime   Retro   Wer ist eigentlich  

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