21.07.05

Peter Vallone, Mitglied des New Yorker Bürgermeisteramtes, hat Atari aufgefordert, die Graffiti-Simulation Getting Up: Contents under Pressure nicht zu veröffentlichen, da die Firma andernfalls die kriminellen Machenschaften der Sprayer unterstützen würde. Vallone hat sich seit seinem Amtseintritt dafür eingesetzt, dass die Strafen für Sprayer verschärft werden. Spraydosen dürfen dank ihm ausserdem nur noch an erwachsene Personen ab 21 Jahren verkauft werden. Inzwischen hat ein bekannter Vertreter der Graffiti-Szene reagiert und dazu aufgerufen, den Namen von Vallone in ganz New York zu verteilen und sein Büro mit Protestanrufen zu bombardieren. Bleibt abzuwarten, wie Atari auf die aktuellen Ereignisse reagieren wird. Wir meinen: Anscheinend haben die Politiker - und nicht nur die der USA - derzeit keine anderen Sorgen. Da bieten sich Unterhaltungsmedien ohne wirkliche Lobby, insbesondere also Computerspiele, als Zielscheibe natürlich an.

(/)

Kommentare neu